Hans Käm, Bürger zu Altdorf, bekennt, daß Hartmann [von Burgau], Abt zu Weingarten, ihm auf Lebenszeit folgende Äcker verliehen hat: 1 Juchart auf der Rute zwischen Hans Schieggs und Konrad Mosers Acker, 1 Juchart unter dem Lehern zwischen Martin Rüd und Hans Lüblin, 1 Juchart in der Tellen zwischen dem Meier im Meierhof und Konrad Moser, 1 Juchart in der Tellen zwischen Jakob Werntz und Konrad Mülter, 1 Juchart vor des Keplers Tor bei dem Bild, die an Hans Fry und Konrad Bugk grenzt, 1 Juchart auf dem Lerchenfeld, das an Jos Spon und Jörg Zürn ("Zurn") grenzt, 1 Juchart der Kustorei vor des Bodmers Tor bei dem "ussern alber", die an Jakob Spon und Konrad Bugg ("Bugk") grenzt, 1 Juchart der Kustorei vor des Bodmers Tor bei der "ponnten" (?) Wiese an Urban Sutzlin und Konrad Pflüger grenzend. Der Aussteller muß die Äcker persönlich anbauen und in gutem Zustand halten. Jährlich gibt er von dem Acker auf der Rütin den Zehnten und 1/2 Scheffel von der Frucht, von den Kustoreiäckern den Zehnten und 1 Scheffel Korn von der Frucht, zu liefern in die Pfisterei. Von den andern Äckern gibt er den Zehnten und von jeder Juchart ein Viertel des Ertrags.
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Hans Käm, Bürger zu Altdorf, bekennt, daß Hartmann [von Burgau], Abt zu Weingarten, ihm auf Lebenszeit folgende Äcker verliehen hat: 1 Juchart auf der Rute zwischen Hans Schieggs und Konrad Mosers Acker, 1 Juchart unter dem Lehern zwischen Martin Rüd und Hans Lüblin, 1 Juchart in der Tellen zwischen dem Meier im Meierhof und Konrad Moser, 1 Juchart in der Tellen zwischen Jakob Werntz und Konrad Mülter, 1 Juchart vor des Keplers Tor bei dem Bild, die an Hans Fry und Konrad Bugk grenzt, 1 Juchart auf dem Lerchenfeld, das an Jos Spon und Jörg Zürn ("Zurn") grenzt, 1 Juchart der Kustorei vor des Bodmers Tor bei dem "ussern alber", die an Jakob Spon und Konrad Bugg ("Bugk") grenzt, 1 Juchart der Kustorei vor des Bodmers Tor bei der "ponnten" (?) Wiese an Urban Sutzlin und Konrad Pflüger grenzend. Der Aussteller muß die Äcker persönlich anbauen und in gutem Zustand halten. Jährlich gibt er von dem Acker auf der Rütin den Zehnten und 1/2 Scheffel von der Frucht, von den Kustoreiäckern den Zehnten und 1 Scheffel Korn von der Frucht, zu liefern in die Pfisterei. Von den andern Äckern gibt er den Zehnten und von jeder Juchart ein Viertel des Ertrags.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 812
06267
B 522 II U 0721
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1516 Juli 18 (an fritag nach sant Margret der hailigen jungkfrowen tag)
27,8 x 35,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hans Käm, Bürger zu Altdorf
Empfänger: Hartmann [von Burgau], Abt zu Weingarten
Siegler: Junker Jörg Löw ("Leoen"), Ammann in Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Empfänger: Hartmann [von Burgau], Abt zu Weingarten
Siegler: Junker Jörg Löw ("Leoen"), Ammann in Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Bodmer
Bugg, Konrad
Burgau, Hartmann von; Abt von Weingarten
Fry, Hans
Käm, Hans; Ammann
Kepler
Löw, Georg; Ammann
Lüblin, Hans
Moser, Konrad
Mülter, Konrad
Pflüger, Konrad
Rüd, Martin
Schiegg, Hans
Spon, Jakob
Spon, Jos
Sutzlin, Urban
Weingarten, Hartmann von Burgau; Abt
Werntz, Jakob
Zurn, Jörg
Zürn, Jörg
Altdorf = Weingarten RV; Ammann
Altdorf = Weingarten RV; Flurstücke
Weingarten RV; Kloster, Kustorei
Weingarten RV; Kloster, Pfisterei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:29 MEZ
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