Ehevertrag zwischen dem verwitweten Visierer Johann Sigmund Frühwirt und der ledigen Katharina Röbel. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Rosina geborene Sapper die fünf Kinder Johann Sigmund, Anna Maria, Wilhelm Anton, Magdalena Barbara und Sabina Magdalena. Der Vertrag wird im Beisein des Gürtlers Christoph Wolfarth und des Eichmeisters Johann Leonhard Eckhardt als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Ratsherren Johann Michael Glöcklen und des Vorgesetzten der Baderzunft Melchior Dietlen als Pfleger der Braut geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Visierer Johann Sigmund Frühwirt und der ledigen Katharina Röbel. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Rosina geborene Sapper die fünf Kinder Johann Sigmund, Anna Maria, Wilhelm Anton, Magdalena Barbara und Sabina Magdalena. Der Vertrag wird im Beisein des Gürtlers Christoph Wolfarth und des Eichmeisters Johann Leonhard Eckhardt als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Ratsherren Johann Michael Glöcklen und des Vorgesetzten der Baderzunft Melchior Dietlen als Pfleger der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 170
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1784 Juli 20.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Sigmund Frühwirt und Katharina Röbel
Siegler: Die Ratsherren Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Theodor August Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Valentin Stoß und Johann Friedrich Gaum, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: Num 11 (18. Jh.); N. 152 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über die Aussteuer der Braut vom 22. Juni 1784
Datum: So geschehen Ulm, den 20. julius 1784.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Sigmund Frühwirt und Katharina Röbel
Siegler: Die Ratsherren Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Theodor August Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Valentin Stoß und Johann Friedrich Gaum, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: Num 11 (18. Jh.); N. 152 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über die Aussteuer der Braut vom 22. Juni 1784
Datum: So geschehen Ulm, den 20. julius 1784.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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