Klage auf Rückzahlung eines Darlehens samt Zinsen oder auf Einräumung des verschriebenen Unterpfands, des Zolls von St. Goar. Der Landgraf Philipp von Hessen hatte 1574 zur Reparatur seiner Schlösser Rheinfels und Braubach 1500 silberne Rtlr. von Gerhard, Johann und Katharina Vederhendt, Kindern der verst. Eheleute Hieronymus Vederhend (Fedderhenn) und Adalheid Pilgrumb, vertreten durch ihre Kuratoren Bürgermeister Philipp Gail und Rentmeister Gerhard Pilgrumb (= Onkel) der Stadt Köln, aufgenommen und ihnen dafür eine Jahresgülte von 75 silbernen Rtlr. aus dem Rheinzollgefälle der Grafschaft Katzenelnbogen zu St. Goar, zahlbar am Dreikönigstag, verschrieben. 1616 stiftete Johann Vederhendt in seinem Testament die Rentverschreibung der Theologischen Fakultät von Köln. Seit 1608 sindjedoch die Rent- bzw. Zinszahlungen rückständig. Die Theologische Fakultät verklagt sämtliche Inhaber der Grafschaft Katzenelnbogen.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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