E 10/N 172 Teilnachlass Karl Herrmann (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
E 10/N 172
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen >> E 10: Kleinere Nachlässe
1941-1943
Form und Inhalt: Der Band enthält die handschriftlichen Wochenberichte des Lehrlings Karl Herrmann (geb. 6. Oktober 1925 in Tübingen), der ab August 1941 im Himmelwerk eine Ausbildung zum Maschinenschlosser absolvierte. Der Band enthält die Aufstellung der wöchentlich geleisteten Arbeiten mit Zeitangabe und technische Zeichnungen. Die Wocheneinträge beginnen mit Zitaten, teilweise Nazi-Parolen, die offenbar vom Lehrmeister Raiser mit rot durchgestrichen wurden und zum Teil überklebt sind.
Für Karl Herrmann wurde ein Karteiblatt in der Ausbildungskartei des Himmelwerks ermittelt (Signatur E 419/33 - siehe Kopie im Bestand). Nach Ausweis der Kartei war er von 1941 bis 1943 Lehrling bei Himmelwerk, 1943 wurde er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen, 1946 Wiedereintritt in die Firma, 1947 hat er die Facharbeiterprüfung abgelegt. Karl Herrmann verstarb am 23.02.1983 in Tübingen.
Das Stadtarchiv Tübingen erhielt den Band im August 2009 geschenkweise von Herrn Dentler, der ihn im Geschichtsraum des Carlo-Schmid-Gymnasiums gefunden hatte.
Für Karl Herrmann wurde ein Karteiblatt in der Ausbildungskartei des Himmelwerks ermittelt (Signatur E 419/33 - siehe Kopie im Bestand). Nach Ausweis der Kartei war er von 1941 bis 1943 Lehrling bei Himmelwerk, 1943 wurde er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen, 1946 Wiedereintritt in die Firma, 1947 hat er die Facharbeiterprüfung abgelegt. Karl Herrmann verstarb am 23.02.1983 in Tübingen.
Das Stadtarchiv Tübingen erhielt den Band im August 2009 geschenkweise von Herrn Dentler, der ihn im Geschichtsraum des Carlo-Schmid-Gymnasiums gefunden hatte.
Herrmann, Karl
0,1 lfd. m
Bestand
Herrmann, Karl
Himmelwerk
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:21 MESZ