Bernhard Moser zu Furtarn in der Pfarrei Walpertskirchen im Landgericht Erding überträgt dem Paul Mair von Oberndorf und der Magdalena (verh. mit Hans Haimgartmair), die als Geschwister von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen, den sechsten Teil des von Georg Spehr und seiner Ehefrau Katharina (geb. Mair) erworbenen Graspüchler Gütl zu Hampersdorf sowie einige näher beschriebene Zehnteinkünfte und bestätigt, die Kaufsumme und alle angefallenen Kosten zurückerstattet bekommen zu haben. S: Veit Hauzenberger, Landrichter zu Dorfen
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Bernhard Moser zu Furtarn in der Pfarrei Walpertskirchen im Landgericht Erding überträgt dem Paul Mair von Oberndorf und der Magdalena (verh. mit Hans Haimgartmair), die als Geschwister von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen, den sechsten Teil des von Georg Spehr und seiner Ehefrau Katharina (geb. Mair) erworbenen Graspüchler Gütl zu Hampersdorf sowie einige näher beschriebene Zehnteinkünfte und bestätigt, die Kaufsumme und alle angefallenen Kosten zurückerstattet bekommen zu haben. S: Veit Hauzenberger, Landrichter zu Dorfen
Kloster Seeon Urkunden, BayHStA, Kloster Seeon Urkunden 427
Seeon Urk. 1570 X 16
GU Dorfen 26
Kloster Seeon Urkunden
Kloster Seeon Urkunden >> 1501-1600
1570 Oktober 16
Kloster Seeon Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S in Holzkapsel anhängend
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: auff sanct Gallen tag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1570
Monat: 10
Tag: 16
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: auff sanct Gallen tag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1570
Monat: 10
Tag: 16
Hampersdorf (Gde. Dorfen, Lkr. Erding)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:43 MESZ
CC0 1.0 Universell