Bericht es Oberamtmanns Georg Peter Rapedius vom 4. Juli 1709 in Rodemachern (Rodemack Dep. Moselle, F) über die in Luxemburg gelegenen badischen Herrschaften, erstattet auf Anfragen der Markgräfin Franziska Sibylla Augusta von Baden-Baden über folgende Punkte: 1. Wie die Herrschaften an Baden gekommen? 2. Worin sie bestanden und jetzt bestehen? 3. Was davon gekommen, warum und an wen? 4. Wie hoch sich die Einkünfte belaufen? 5. Ob nicht verschiedene Lehensleute von Rodemachern dependiert? 6. Was für Schulden vorhanden? 7. In welchem Stande die Herrschaften bei Antritt der Administration sich befanden? etc.
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Bericht es Oberamtmanns Georg Peter Rapedius vom 4. Juli 1709 in Rodemachern (Rodemack Dep. Moselle, F) über die in Luxemburg gelegenen badischen Herrschaften, erstattet auf Anfragen der Markgräfin Franziska Sibylla Augusta von Baden-Baden über folgende Punkte: 1. Wie die Herrschaften an Baden gekommen? 2. Worin sie bestanden und jetzt bestehen? 3. Was davon gekommen, warum und an wen? 4. Wie hoch sich die Einkünfte belaufen? 5. Ob nicht verschiedene Lehensleute von Rodemachern dependiert? 6. Was für Schulden vorhanden? 7. In welchem Stande die Herrschaften bei Antritt der Administration sich befanden? etc.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 75 Nr. 575
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 75 Baden Ausland
Baden Ausland >> Luxemburgische Herrschaften >> Gereralia >> Statistik und Geschichte
1709
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:02 MESZ
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