Ehevertrag zwischen Anna geborene Wieland, Witwe des Webers Johann Martin Hanselmann von Pfuhl [Stadt Neu-Ulm], und dem ledigen Weber Jakob Roschmann von Pfuhl. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe den Sohn Johann Martin. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein der Pfuhler Tagelöhner Leonhard Mailänder und Johann Georg Stollmeyer als Pfleger der Braut und ihres Sohnes sowie des Webers Jakob Jehle und des Provisors Johann Georg Schiele, beide aus Pfuhl, als Pfleger des Bräutigams.
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Ehevertrag zwischen Anna geborene Wieland, Witwe des Webers Johann Martin Hanselmann von Pfuhl [Stadt Neu-Ulm], und dem ledigen Weber Jakob Roschmann von Pfuhl. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe den Sohn Johann Martin. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein der Pfuhler Tagelöhner Leonhard Mailänder und Johann Georg Stollmeyer als Pfleger der Braut und ihres Sohnes sowie des Webers Jakob Jehle und des Provisors Johann Georg Schiele, beide aus Pfuhl, als Pfleger des Bräutigams.
A Urk. Heiratsverträge, 582
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1792 Mai 21.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Anna geborene Wieland verwitwete Hanselmann von Pfuhl und Jakob Roschmann von Pfuhl
Siegler: Die Ratsherren Adolf Benoni Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Philipp Adolf Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten], Anton Bayer und Johann Matthias Süß, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 10 (18. Jh.); N. 506 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Inventar über den Besitz des Bräutigams von 1792
2. Inventar über den Besitz der Braut vom 7. Mai 1792
Datum: So geschehen Ulm, den 21. maii 1792.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Anna geborene Wieland verwitwete Hanselmann von Pfuhl und Jakob Roschmann von Pfuhl
Siegler: Die Ratsherren Adolf Benoni Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Philipp Adolf Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten], Anton Bayer und Johann Matthias Süß, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 10 (18. Jh.); N. 506 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Inventar über den Besitz des Bräutigams von 1792
2. Inventar über den Besitz der Braut vom 7. Mai 1792
Datum: So geschehen Ulm, den 21. maii 1792.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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