6. Gebirgs-Division (Bestand)
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BArch RH 28-6
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Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Divisionen >> Gebirgs-Divisionen
1940-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. 3, Seite 15-16, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.
6. Gebirgs-Division
(WK XVIII, E II/136 Landeck)
1.6.1940 auf dem Truppenübungsplatz Heuberg aus dem im WK III (aus der zurückgebliebenen A-Staffel des nach Norwegen eingeflogenen Geb. Jg. Rgt. 139) gebildeten Geb. Jg. Rgt. 141 und aus dem zunächst für die 4. Geb. Div. bestimmten Geb. Jg. Rgt. 143. Die Div. wurde damit vor der 4. und 5. Geb. Div. fertig und erscheint seit dem 13.6. bei der 7. Armee am Oberrhein. Das Geb. Art. Rgt. 118 wurde gebildet aus einer 1939 err. Geb. Art. Abt. 118 (I), der II./113 von der 2. Geb. Div. (II), der I./Art. Rgt. 752 von der Heeresartillerie (III) und der III./112 von der 3. Geb. Div. (IV). Die Aufkl. Abt. 112 kam von der 3., die Pz. Jg. Abt. 47 von der 2. Geb. Div.
Geb. Jäger-Rgt. 141 I.-III.
Geb. Jäger-Rgt. 143 I.-III.
Geb. Art. Rgt. 118 I.-IV.
Div. Einheiten 91 (jedoch Aufkl. Abt. 112 und Pz. Jg. Abt. 47)
Die Division kam bei der Kapitulation 1945 am Lyngenfjord in englische Gefangenschaft.
Unterstellung:
1940
Juli: XVIII; 12. Armee; "C"; Westen; Lothringen
Aug.: X; 9. Armee; "A"; Westen; Frankreich
Sept./Okt.: VIII; 9. Armee; "A"; Westen; Frankreich
Nov.: X; 9. Armee; "A"; Westen; Frankreich
Dez.: XXXX; 12. Armee; "B"; Osten; Polen
1941
Jan.: XXXX; 17. Armee; "B"; Osten; Polen
Feb..: z. Vfg.; 17. Armee; "B"; Osten; Polen
März/ Aug.: XVIII; 12. Armee; Südosten; Griechenland, Athen
Sept./Okt.: z. Vfg.; Norwegen; Norden; Nordfinnland
Nov./Dez.: Geb. K. Norw.; Norwegen; Norden; Lappland, Murmansk
1942
Jan.: Geb.K. Norw.; Norwegen; Norden; Lappland, Murmansk
Feb./Juni: Geb.K. Norw.; Lappland; Norden; Lappland, Murmansk
Juli/Nov.: Geb.K. Norw.; 20. Geb. Armee; Norden; Eismeerküste
Dez.: XIX; 20. Geb. Armee; Norden; Eismeerküste
1943
Jan./Dez.: XIX; 20. Geb. Armee; Norden; Eismeerküste
1944
Jan./Dez.: XIX; 20. Geb. Armee; Norden; Eismeerküste
1945
Jan./Apr.: Narvik; 20. Geb. Armee; Norden; Norwegen
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im Einzelnen:
1940
9. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.
1941
15. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. April, 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.
1942
2. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept., 8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.
1943
1. Jan., 3. Feb., 4. März., 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept., 4. Okt., 8. Nov., 3. Dez.
1944
15. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov., (26. Nov.), (31. Dez.)
1945
19. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8. Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1984 verzeichnet worden (Frau Günthner). Das hieraus im April 1984 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 sowie 2015 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher aller anderen Verbände, Einheiten und Dienststellen des Heeres auch, waren die Kriegstagebücher der Gebirgs-Divisionen vom Mobilmachungstag (26.8.1939) an dem Heeresarchiv Potsdam einzureichen, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach der Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer), in dieser Reihenfolge auch eingelagert, dann aber systematisch nach den kriegstagebuchführenden Stellen und deren Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (sog. "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass Kriegstagebücher von Divisionen noch bis Anfang oder Mitte 1944 beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind Divisions-Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr an die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert worden und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 verlorengegangen. Weitere Lücken - die nur zum Teil durch E = Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen wieder aufgefüllt werden konnten - haben sich durch Aktenverluste beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 ergeben. Sonst aber sind die Liegnitzer Divisionsbestände vollständig mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen gelangt, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und bald darauf nach Frankfurt/Main gebracht wurden, von wo sie in die USA gelangten. Dort wurden sie nochmals erfasst, verfilmt (mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen) und ab 1962 an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben. Hier kamen sie zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und nach deren Auflösung (Anfang 1968) in das Bundesarchiv-Militärarchiv.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: 1. - 6. Gebirgs-Division, 1. Ski-Jäger-Division
- März 1963 : 7. - 8. Gebirgs-Division
- Sept. 1965: 6. Gebirgs-Division (Nachtrag)
- Mai 1966: 157. und 188. Reserve-Division
- Okt. 1967: 1., 3. und 5 Gebirgs-Division (Nachtrag).
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind Kriegstagebücher von Kavallerie-Divisionen wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 41: Divisionen 1 - 5 (Nachträge in Nr. 63)
- Guide Nr. 45: Nachträge Div. 6 - 7
- Guide Nr. 63: Nachträge Div. 1 - 5.
- Guide Nr. 68: Division 157.
Außer den Materialien aus Potsdam (bzw. Liegnitz), die etwa 95-98% der Bestände ausmachen, sind noch zu nennen:
- Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat,
- Einzelakten aus anderen der in den USA z.T. unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen ("EAP", u.a.),
Abgaben aus Privathand, dabei auch Nachkriegs-Ausarbeitungen ("Studies" für die Historical Division/US Army in Europe, u.a.) - siehe die Zugangs-Vermerke in der Spalte "Bemerkungen".
Aus den Vorkriegsjahren sind praktisch keine Unterlagen vorhanden; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
Die Schriftgutverzeichnisse weisen stets die gleiche Reihenfolge auf:
- "Stammtafeln" (mit organisationsgeschichtlichen Angaben - auch zu den Divisionseinheiten)
- Ia (Führungsabteilung; auch: Ausbildungsangelegenheiten)
- Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Ib (Quartiermeister) - mit den Unterabteilungen:
III (Div. Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div. Arzt)
IVc (Div. Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Divisions-Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen.
Inhaltliche Charakterisierung: Ia: KTB Juni 1940 bis Juni 1943.
Ib: KTB Juni bis Juli 1940, Apr. 1941 und Juni 1941 bis Juni 1943.
Ic: TB aus Juni 1940, Mai bis Dez. 1941 und Jan. bis Juni 1943.
IIa: TB Jan. bis Juni 1943 sowie Divisions-Tagesbefehle (2 AE) 1944/45.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 28-6/...
6. Gebirgs-Division
(WK XVIII, E II/136 Landeck)
1.6.1940 auf dem Truppenübungsplatz Heuberg aus dem im WK III (aus der zurückgebliebenen A-Staffel des nach Norwegen eingeflogenen Geb. Jg. Rgt. 139) gebildeten Geb. Jg. Rgt. 141 und aus dem zunächst für die 4. Geb. Div. bestimmten Geb. Jg. Rgt. 143. Die Div. wurde damit vor der 4. und 5. Geb. Div. fertig und erscheint seit dem 13.6. bei der 7. Armee am Oberrhein. Das Geb. Art. Rgt. 118 wurde gebildet aus einer 1939 err. Geb. Art. Abt. 118 (I), der II./113 von der 2. Geb. Div. (II), der I./Art. Rgt. 752 von der Heeresartillerie (III) und der III./112 von der 3. Geb. Div. (IV). Die Aufkl. Abt. 112 kam von der 3., die Pz. Jg. Abt. 47 von der 2. Geb. Div.
Geb. Jäger-Rgt. 141 I.-III.
Geb. Jäger-Rgt. 143 I.-III.
Geb. Art. Rgt. 118 I.-IV.
Div. Einheiten 91 (jedoch Aufkl. Abt. 112 und Pz. Jg. Abt. 47)
Die Division kam bei der Kapitulation 1945 am Lyngenfjord in englische Gefangenschaft.
Unterstellung:
1940
Juli: XVIII; 12. Armee; "C"; Westen; Lothringen
Aug.: X; 9. Armee; "A"; Westen; Frankreich
Sept./Okt.: VIII; 9. Armee; "A"; Westen; Frankreich
Nov.: X; 9. Armee; "A"; Westen; Frankreich
Dez.: XXXX; 12. Armee; "B"; Osten; Polen
1941
Jan.: XXXX; 17. Armee; "B"; Osten; Polen
Feb..: z. Vfg.; 17. Armee; "B"; Osten; Polen
März/ Aug.: XVIII; 12. Armee; Südosten; Griechenland, Athen
Sept./Okt.: z. Vfg.; Norwegen; Norden; Nordfinnland
Nov./Dez.: Geb. K. Norw.; Norwegen; Norden; Lappland, Murmansk
1942
Jan.: Geb.K. Norw.; Norwegen; Norden; Lappland, Murmansk
Feb./Juni: Geb.K. Norw.; Lappland; Norden; Lappland, Murmansk
Juli/Nov.: Geb.K. Norw.; 20. Geb. Armee; Norden; Eismeerküste
Dez.: XIX; 20. Geb. Armee; Norden; Eismeerküste
1943
Jan./Dez.: XIX; 20. Geb. Armee; Norden; Eismeerküste
1944
Jan./Dez.: XIX; 20. Geb. Armee; Norden; Eismeerküste
1945
Jan./Apr.: Narvik; 20. Geb. Armee; Norden; Norwegen
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im Einzelnen:
1940
9. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.
1941
15. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. April, 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.
1942
2. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept., 8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.
1943
1. Jan., 3. Feb., 4. März., 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept., 4. Okt., 8. Nov., 3. Dez.
1944
15. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov., (26. Nov.), (31. Dez.)
1945
19. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8. Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1984 verzeichnet worden (Frau Günthner). Das hieraus im April 1984 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 sowie 2015 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher aller anderen Verbände, Einheiten und Dienststellen des Heeres auch, waren die Kriegstagebücher der Gebirgs-Divisionen vom Mobilmachungstag (26.8.1939) an dem Heeresarchiv Potsdam einzureichen, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach der Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer), in dieser Reihenfolge auch eingelagert, dann aber systematisch nach den kriegstagebuchführenden Stellen und deren Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (sog. "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass Kriegstagebücher von Divisionen noch bis Anfang oder Mitte 1944 beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind Divisions-Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr an die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert worden und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 verlorengegangen. Weitere Lücken - die nur zum Teil durch E = Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen wieder aufgefüllt werden konnten - haben sich durch Aktenverluste beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 ergeben. Sonst aber sind die Liegnitzer Divisionsbestände vollständig mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen gelangt, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und bald darauf nach Frankfurt/Main gebracht wurden, von wo sie in die USA gelangten. Dort wurden sie nochmals erfasst, verfilmt (mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen) und ab 1962 an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben. Hier kamen sie zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und nach deren Auflösung (Anfang 1968) in das Bundesarchiv-Militärarchiv.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: 1. - 6. Gebirgs-Division, 1. Ski-Jäger-Division
- März 1963 : 7. - 8. Gebirgs-Division
- Sept. 1965: 6. Gebirgs-Division (Nachtrag)
- Mai 1966: 157. und 188. Reserve-Division
- Okt. 1967: 1., 3. und 5 Gebirgs-Division (Nachtrag).
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind Kriegstagebücher von Kavallerie-Divisionen wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 41: Divisionen 1 - 5 (Nachträge in Nr. 63)
- Guide Nr. 45: Nachträge Div. 6 - 7
- Guide Nr. 63: Nachträge Div. 1 - 5.
- Guide Nr. 68: Division 157.
Außer den Materialien aus Potsdam (bzw. Liegnitz), die etwa 95-98% der Bestände ausmachen, sind noch zu nennen:
- Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat,
- Einzelakten aus anderen der in den USA z.T. unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen ("EAP", u.a.),
Abgaben aus Privathand, dabei auch Nachkriegs-Ausarbeitungen ("Studies" für die Historical Division/US Army in Europe, u.a.) - siehe die Zugangs-Vermerke in der Spalte "Bemerkungen".
Aus den Vorkriegsjahren sind praktisch keine Unterlagen vorhanden; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
Die Schriftgutverzeichnisse weisen stets die gleiche Reihenfolge auf:
- "Stammtafeln" (mit organisationsgeschichtlichen Angaben - auch zu den Divisionseinheiten)
- Ia (Führungsabteilung; auch: Ausbildungsangelegenheiten)
- Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Ib (Quartiermeister) - mit den Unterabteilungen:
III (Div. Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div. Arzt)
IVc (Div. Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Divisions-Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen.
Inhaltliche Charakterisierung: Ia: KTB Juni 1940 bis Juni 1943.
Ib: KTB Juni bis Juli 1940, Apr. 1941 und Juni 1941 bis Juni 1943.
Ic: TB aus Juni 1940, Mai bis Dez. 1941 und Jan. bis Juni 1943.
IIa: TB Jan. bis Juni 1943 sowie Divisions-Tagesbefehle (2 AE) 1944/45.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 28-6/...
6. Gebirgs-Division (6. GD), 1940-1945
79 Aufbewahrungseinheiten; 2,9 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
RM 7 (Seekriegsleitung der Kriegsmarine)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
MSG 3 (Sammlung von Verbandsdruckgut)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
Akten:
RM 7/127 (Einsatz 1942)
ZA1/ 1980: Brockelmann, Klaus und Roschmann, Hans: Kämpfe in Taiga und Tundra (Nordfinnland nördlich des Polarkreises)
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 45
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Ruef, Karl: Gebirgsjäger zwischen Kreta und Murmansk. Die Schicksale der 6. Gebirgsdivision. Graz-Stuttgart 1969
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
RM 7 (Seekriegsleitung der Kriegsmarine)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
MSG 3 (Sammlung von Verbandsdruckgut)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
Akten:
RM 7/127 (Einsatz 1942)
ZA1/ 1980: Brockelmann, Klaus und Roschmann, Hans: Kämpfe in Taiga und Tundra (Nordfinnland nördlich des Polarkreises)
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 45
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Ruef, Karl: Gebirgsjäger zwischen Kreta und Murmansk. Die Schicksale der 6. Gebirgsdivision. Graz-Stuttgart 1969
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Besondere Benutzungsbedingungen: Grundlage für jede Benutzung von Archivgut im Bundesarchiv sind das Bundesarchivgesetz und die Benutzungsverordnung.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
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- Bundesarchiv (Archivtektonik)
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