Kläger: Johann Franz Heinrich Klein, Samtfabrikant und Bürger zu Hamburg, dann Glückstadt, später Sollizitant in Wetzlar (Beklagter).- Beklagter: Emanuel Jenisch, Kaufmann und Ratsherr zu Hamburg (Kläger) und als Nebenbeklagte die Räte der Stadt Hamburg und Lübeck.- Streitgegenstand: Appellationis cum ordinatione, nunc (1784) revisionis; Zulassung von Beweisartikeln und Zeugenverhör in Danzig in einem Streit um die Erwirkung eines Arrests gegen den Kläger und seine Güter, um die in Lübeck arrestierten Geldern und um die Trennung des Mascopey zwischen Kläger und Beklagten
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Kläger: Johann Franz Heinrich Klein, Samtfabrikant und Bürger zu Hamburg, dann Glückstadt, später Sollizitant in Wetzlar (Beklagter).- Beklagter: Emanuel Jenisch, Kaufmann und Ratsherr zu Hamburg (Kläger) und als Nebenbeklagte die Räte der Stadt Hamburg und Lübeck.- Streitgegenstand: Appellationis cum ordinatione, nunc (1784) revisionis; Zulassung von Beweisartikeln und Zeugenverhör in Danzig in einem Streit um die Erwirkung eines Arrests gegen den Kläger und seine Güter, um die in Lübeck arrestierten Geldern und um die Trennung des Mascopey zwischen Kläger und Beklagten
211-2_K 32 Teil 1
K 1272
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> K
1773-1785
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Johann Christoph von Brand (1777), Lt. Gabriel Nidderer (1780), Lt. Philipp Jakob Emerich (1780), Notar Joseph Bach (1784). Beklagter: Dr. Christian Jakob von Zwierlein. Nebenbeklagte: Dr. Johann Jakob Wickh (1778) und Lt. Lukas Andreas von Bostell (1780).- Instanzen: 1. Obergericht 1771-1774. 2. Reichskammergericht 1777-1785 (1774-1785).- Darin: Ausführliche Listen der Schuldner und Geschäftspartner der Handlungsgesellschaft, unter anderem Cornelius de Cuyper in Danzig und die Firma Tecklenburg & Winckelmann in Hamburg, sowie zahlreiche Geschäftsbriefe; gerichtliche Vergleiche und Aktenstücke aus anderen Prozessen der Parteien vor Hamburger Gerichten; Gutachten von 1773 des Protonotar Lt. Wolder Schele und zahlreicher Prokuratoren in Hamburg über diie Zitation bei Impugnationen und bei der Erwirkung von Befehlen; "Schreiben um Bericht" des Reichskammergerichtes von 1775; Protokoll des Kommission zur Vollstreckung des Reichskammergericht-Urteils von 1779; Bericht von 1780 der vereidigten Buchhalter Detlef Linnau und David Cordes (Zulassung des Klägers zum Armeneid 1783).
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11219 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ