Veit Wagner zu Krummensbach und Matheis Nabholz zum Engelsberg vergleichen sich in Weidestreitigkeit, namentlich betreffend "Einschlagung" der Weide genannt "die hinteren Weiher" in das Gut Engelsberg. Der Vergleich erfolgt mit Zustimmung der Grundherren bzw. Obrigkeiten, im einzelnen des Abts Georg [Wegelin] von Weingarten bzw. an seiner Stelle des Oberamtmanns Hans Georg Gemperlin und des Michel Sorg, Ammann in Meßhausen, bzw. des Paul Teschler, Bürgermeister in Ravensburg, als Bevollmächtigter des Hieronymus Klöckler, Landrichter in Schwaben, und Dr. iur. Hektor Dornsperger, Syndikus der Stadt Konstanz und Kanzleiverwalter, als Vormünder von Ursula, Tochter des Dr. iur. Samson Dornsperger, fürstenbergischer Landschreiber in Donaueschingen, und seiner Ehefrau +Katharina Klöckler, ferner des Michael Staudacher von Tobel, Amtsknecht der Landvogtei Schwaben, und Samuel Keck d.Ä., Spitalschreiber in Ravensburg, für die Landvogtei bzw. das Spital als Obrigkeit. Auf den streitigen Weihern sollen Marken gesetzt werden vom Stoppelsfeld bis zum Ende des Weiherwuhrs, auch soll ein gemeiner Friedhag auf gemeinschaftliche Kosten errichtet werden.