Franz Göz, bürgerlicher Einwohner in dem Stift Muri-schen Flecken Dießen, hat von der Rosenkranzbruderschaft, und zwar vom Sekretär des Landkapitels Dornstetten und Pfarrer Baumgartner zu Dettingen, 50 Gulden erhalten, deren Empfang er bestätigt. Das Kapital ist ab 1765 jährlich am 26. Juni zu verzinsen. Als Unterpfand setzt er 3 Jauchert 1 Viertel 7 Ruten Waldung ein (Begrenzung: Friedrich Schäfer, Paul Schneiders Witwe, Lorenz Renger, Jerg Rapp, Allmendewald - sonst der Widumwald genannt) Vermerke: 2 Blatt Dorsualvermerk: Gehört dermahln der Sankt Panthal(eons-)Pflaag, welches diesem piocorpori von der Lobl. Bruderschaft wegen bezahlung des viertels in die Kirchen Uhr zu Dettingen cediret worden, St. Panthal. In der 1783. Rech(nung) Folio 41 b, Numero 28, Mart. u. Ant.
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Franz Göz, bürgerlicher Einwohner in dem Stift Muri-schen Flecken Dießen, hat von der Rosenkranzbruderschaft, und zwar vom Sekretär des Landkapitels Dornstetten und Pfarrer Baumgartner zu Dettingen, 50 Gulden erhalten, deren Empfang er bestätigt. Das Kapital ist ab 1765 jährlich am 26. Juni zu verzinsen. Als Unterpfand setzt er 3 Jauchert 1 Viertel 7 Ruten Waldung ein (Begrenzung: Friedrich Schäfer, Paul Schneiders Witwe, Lorenz Renger, Jerg Rapp, Allmendewald - sonst der Widumwald genannt) Vermerke: 2 Blatt Dorsualvermerk: Gehört dermahln der Sankt Panthal(eons-)Pflaag, welches diesem piocorpori von der Lobl. Bruderschaft wegen bezahlung des viertels in die Kirchen Uhr zu Dettingen cediret worden, St. Panthal. In der 1783. Rech(nung) Folio 41 b, Numero 28, Mart. u. Ant.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 163 T 1 Nr. 242
Repertorium VIII 7 Nummer 58 (Kasten B, Fach 24)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 163 T 1 Murische Herrschaft Glatt: Urkunden
Murische Herrschaft Glatt: Urkunden >> 1. Urkunden
1764 Juni 26
Urkunden
Ausstellungsort: Dettingen
Siegler: Gerold v. Mayer, Kapitularherr des Stifts Muri und Statthalter zu Dettingen, Dießen und Dettlingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Lacksiegel
Beglaubigungs- und Notarzeichen: herrschaftliches Signet
Siegler: Gerold v. Mayer, Kapitularherr des Stifts Muri und Statthalter zu Dettingen, Dießen und Dettlingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Lacksiegel
Beglaubigungs- und Notarzeichen: herrschaftliches Signet
Baumgartner; Pfarrer
Göz, Franz
Mayer, Gerold von; Kapitularherr
Rapp, Jerg
Renger, Lorenz
Schäfer, Friedrich
Schneider, Paul
Dettingen, Horb am Neckar FDS
Dettlingen, Horb am Neckar FDS
Dießen, Horb am Neckar FDS
Dornstetten FDS
Muri [CH]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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