1355, 9. Indiktion, im 3. Jahr des Pontifikats Innozenz' VI., 26. November, zur Vesperzeit, zu Mainz ("Mentze") im Haus zu Salzburg: Verkaufen der Bürger Konrad von Heimbach u.s. Fr. Katharin der Kartause St. Michaelsberg 3 lb Heller Gült, fällig im Dorfe zu Nieder-Ingelheim ("Niederem Ingelheym") aus den nachbenannten Gütern auf Martini, spätestens in den vier Weihnachtagen, durch "Volze Alun", s. Fr. Else, seine Schwester Getze und deren Ehemann Hennekin: Ein Hof mit Zugehörden, bewohnt von Volzo Hennekin u.s. Fr., gegenüber dem Spital; Haus und 1/2 Morgen Garten bei der Kirche, besitzen "Liebmuth Beckersen" und ihre Erben; 1 Morgen Weingarten gen. der "Junge Morge", "ame Geitzhulder Weg" - von dem Morgen gibt man halb: 1 Zweitel an der Hohe Gewände; 1/2 Morgen am Ingelheimer Weg ("an dem Ingelheymer Weg") gen. zum Schilde; 1 Morgen in den "Sultzen, uff me Sultzburne"; 1 Zweitel; 1 Morgen Weingarten über dem "Simmeburne"; 1 Morgen Weingarten in der "Leimgruben"; 1 Morgen an dem Bruderweg - davon gibt "Culman Grimel" halb; 2 Morgen Acker "uf me Langen Berge"; 1 Morgen unterhalb des "Bruckeweges"; weiter oben 2 Morgen vor dem "Artackirn"; weiter oben 1 Morgen unten "an der Herrn Stück"; weiter oben 2 Morgen "amme Hudes seiche"; 1 Morgen Acker "amme Simmeburne neben des Cruteweges"; 1 Morgen Acker "amme Rheine vor der Weyde"; 3 Morgen "uff dem Berge"; 2 Morgen Acker "ame Dripwege"; ein Stück "uff dem Alde Sande"; ein Stück hier oben "ame Alden Sande"; ein Flecken "uff der Hultzauwe" (?); 5 Viertel Wein, reicht "Henrich Grebith"; 5 Viertel Wein, reicht "Gutman" von 1 Morgen "ame Heidewege"; 8 Viertel Wein, reicht "Fritze" "Else Creuchelein" Sohn von 2 Stück Weingarten an der "Holegassen" und an dem "Brodwege"; 5 Viertel Wein, reicht die ... von 1 Morgen Weingarten am Heidesheimer ("Heysensheymer") Wege; 2 Viertel Wein, reicht "Flechte Cuntze" von 1 Morgen Weingarten in der "Eppenwisen"; "Erlekin Frikiebeß" (?) ... 1 Viertel Wein von 1 Viertel Morgen Weingarten "imme Arnenburnen" (?); "Nicolaus Hoveherren" Sohn zu Ober-Ingelheim ("Obern Ingelheym") 2 Viertel Wein von 1 Zweitel Weingarten "uff Ebenede"; "Nicolaus Filen" Sohn 1 Viertel Wein von 1 Stück. - Bei Gültversäumnis darf die Kartause die Unterpfänder aufholen, wenn sie dem Schultheiß 4 Heller gibt. Die Güter sollen bei einem oder höchstens zwei Erben verbleiben. (Angrenzer: Hennekin "Junkhern" Hof; Hennekin Steindecker; "Clase an dem Valdor"; "Emmiche Ungesacke"; "Wigel Steinwilre" (Steynwil); "Friederich Creuchel"; "Peder Creuchel"; Johann von Wiesbaden ("Wiesebadin"), jetzt Schultheiß; "Hentelines" Erben; Frauenkloster Ingelheimerhausen ("Husen"); "Keysers" Kind; Henne "Gosil"; Heinrich Wirth; Johann von "Richenstein"; die Mönche von Eberbach ("Erbach"); "Henrich Grebith".). Zeugen: "Dulin (?) ein Lower", "Gise Seyler" und "Jeckelen" zu Salzburg, alle Bürger zu Mainz ("Mentzen"). Signet und Unterschritt Bertholds, weiland des Heinrich Sohn, gen. von Sachsenhausen ("Sassenhusen"), ein "Schuler" aus dem Mainzer Bistum, kaiserlicher Notar.