Kreisgerichtshof/Landgericht Ellwangen: Zivilkammer (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 337 II
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Justizministerium >> Gerichte im Jagstkreis
1850-1954
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält Prozessakten sowie Repertorien und Prozeßlisten (Zugänge im Staatsarchiv 1954-1958).
Vorbemerkung: Die älteren Abgaben von Zivilakten des Landgerichts Ellwangen an das Staatsarchiv Ludwigsburg wurden 1949-1950 von Regierungsinspektor A. Müller als Bestand E 337 I verzeichnet. Der im vorliegenden Repertorium E 337 II verzeichnete Bestand enthält Zivilsachen (Repertorien, Prozesslisten und Prozessakten), die 1954-1958 vom Landgericht Ellwangen anhand von Übergabeverzeichnissen übernommen worden sind. Aus diesen Akten wurden einige Büschel allgemeinen Inhalte, die keinen einzelnen Senat (bzw. keine einzelne Kammer) betroffen, ausgehoben und dem neugebildeten Bestand E 336 a zugeteilt. Des weiteren wurden als nicht archivwürdig die Akten über 34 Zivilprozesse ausgeschieden, bei denen der Streitfall durch Zurücknahme der Klage bzw. Vergleich der Parteien erledigt wurde oder der Gegenstand der Klage unbedeutend erschien; diese sind in den Übergabeverzeichnissen blau angekreuzt worden. Innerhalb der Abteilungen (I-VI) sind die Akten im allgemeinen zeitlich geordnet. Ludwigsburg, Februar 1959 K. Lenth
Der Bestand enthält Prozessakten sowie Repertorien und Prozeßlisten (Zugänge im Staatsarchiv 1954-1958).
Vorbemerkung: Die älteren Abgaben von Zivilakten des Landgerichts Ellwangen an das Staatsarchiv Ludwigsburg wurden 1949-1950 von Regierungsinspektor A. Müller als Bestand E 337 I verzeichnet. Der im vorliegenden Repertorium E 337 II verzeichnete Bestand enthält Zivilsachen (Repertorien, Prozesslisten und Prozessakten), die 1954-1958 vom Landgericht Ellwangen anhand von Übergabeverzeichnissen übernommen worden sind. Aus diesen Akten wurden einige Büschel allgemeinen Inhalte, die keinen einzelnen Senat (bzw. keine einzelne Kammer) betroffen, ausgehoben und dem neugebildeten Bestand E 336 a zugeteilt. Des weiteren wurden als nicht archivwürdig die Akten über 34 Zivilprozesse ausgeschieden, bei denen der Streitfall durch Zurücknahme der Klage bzw. Vergleich der Parteien erledigt wurde oder der Gegenstand der Klage unbedeutend erschien; diese sind in den Übergabeverzeichnissen blau angekreuzt worden. Innerhalb der Abteilungen (I-VI) sind die Akten im allgemeinen zeitlich geordnet. Ludwigsburg, Februar 1959 K. Lenth
905 Büschel (4,3 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ