Staatliche Genehmigung für milde Stiftungen und Wohltätigkeitsvereine
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I. HA Rep. 76, VIII A Nr. 3558
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 14 Ältere Medizinalregistratur >> 14.24 Kranken- und Irrenheilanstalten >> 14.24.01 Allgemeines >> 14.24.01.01 Einrichtung und Betrieb, Verfassung und Verwaltung von öffentlichen und privaten Kranken- und Irrenheilanstalten (1812-1905)
Juni 1854 - Feb. 1902
Enthält u. a.:
- Regelungen über die Erteilung von Korparationsrechten an Aktiengesellschaften (anonyme Gesellschaften) oder andere juristische Personen im Bezirk des Appellationsgerichtshofs zu Köln. Beteiligung des Generalprokurators. Antrag des Verwaltungsrats des in Moers (Niederrhein) in Gründung befindlichen Krankenhauses Bethanien auf Verleihung der Korporationsrechte, 1854-1855
- Erziehungsanstalt der Urlsinerinnen in Hersel, Sept. 1858
- Katholische St- Josephs-Hospital in Elberfeld Sept. 1857-Febr. 1859
- Neu evangelische Stiftung in Kleve, Sept. 1858
- Heilanstalt für Luftkranke in Cairo, Sicherung der Aktiengesellschaft zur Erhaltung der von Dr. Johann Christian Reil gegründeten Stiftung, Sept. 1863
- Gründung einer Aktengesellschaft in Essen zur Anlegung einens Gartens und Errichtung eines für gesellschaftliche Zusammenkünfte einzurichtenden Gebäudes zur Erhholung und Annehmlichkeit sowie für die Gesundheit der Bevölkerung von Essen und Umgebung, Jan./Febr. 1864
- Gründung des Vereins"Marien-Hospital"durch dem Pfarrendanten und Schulinspektor Sünn aus Raeren, Kreis Eupen, mit dem Bürgermeister und anderen zur Errichtung einer Anstalt zur Pflege armer Kranker, April 1866
- Verleihung der Rechte einer juristischen Person an das Elisabeth-Stift in Neinstedt, Nov. 1867
- Krankenhaus-Verin zu Langenberg, Sept. 1868
- Evangelische Diakonissenanstalt in Halle an der Saale, Juni 1869, Juni 1875
- Vinzenz-Stiftung in Reinerz, Sept. 1871
- Klage der in [Mönchen-] Gladbach bestehenden Hephata-Stiftung,"Evangelische Heil- und Pflege-Anstalt für blödsinnige Kinder"Rheinland und Westfalen, über verworrene Bestimmungen, Jan. 1873
- Verfahren bei der Konzessienierung von Krankenanstalten in der Rheinprovinz, 1873
- Gesetz betreffend die geistlichen Orden und ordensähnlichen Komngregationen der katholischen Kirche. Allerhöchster Erlass vom 31. Mai 1875, Auszug aus dem Staatsanzeiger, vom 3. Juni 1875 (Amtsdruck)
- Genehmigung zur Annahme der der jüdischen Gemeinde in Berlin seitens der Witwe Emma Nelke und der verehelichten Banquier Marie Kopetzki, geb. Paderstein, mit zusammen 9000 Mark zugunsten ihres Krankenhauses schenkungsweise gemachten Zuwendung, Mai 1883
- Verleihung der Rechte einer juristischen Person auf Antrag des Vorstands der St. Anschar-Kapelle in Hamburg zur Errichtung milder Stiftungen in der Gemeinde Lokstedt Kreis Pinneberg, Mai 1886
- Prüfung einer anonymen Schenkung über 4000 Mark an das Evangelische Krankenhaus in Düsseldorf, März 1890
- Prüfung der durch den Justizrat R. Contenius, Rechtsanwalt und Notar in Berlin, anzuwicklenden Legate des verstorbenen Kaufmanns und Rentiers Friedrich Knoop zugunsten der deutschen Heilstätte für Invaliden und Kranke in Loschwitz bei Dresden und des Kinderhospitals in Lübeck über je 10.000 Mark, Sept. 1892-März 1893, dabei Allerhöchster Erlass, Berlin, 27. Febr. 1893
- Stiftung eines von praktischen Ärzten zu gründenen Armenkrankenhauses in Frankfurt am Main, Juni 1894
- Zuwendung des Stadtrichters a. D. Julius Friedländer an die Stadtgemeinde Breslau und an den Schlesischen Provinzialverband, April 1894
- Einrichtung der"Bertha-Stiftung"in Bonn für gemüts- und nervenkranke Persionen beiderlei Geschlechts aus besseren Ständen christlicher Religion durch die Rentnerin Helene Rohlwes aus Godesberg bei Bonn, Okt. 1901-Febr. 1902, dabei Allerhöchser Erlass, Neues Palais, 13. Jan. 1902
- Anerkennung des Magdeburger Vereins zur Besserung der Lungenschwindsucht, Jan. 1902
- Genehmigung der"Clara Lepenau Stiftung"in Salsbergen und zur Annahme der Zuwendung durch die Kinders des verstorbenen Fabrikbesitzers Dr. Wilhelm Lepenau [Wilhelm Heinrich Levinau] über 10.000 Mark, Jan. 1903.
- Regelungen über die Erteilung von Korparationsrechten an Aktiengesellschaften (anonyme Gesellschaften) oder andere juristische Personen im Bezirk des Appellationsgerichtshofs zu Köln. Beteiligung des Generalprokurators. Antrag des Verwaltungsrats des in Moers (Niederrhein) in Gründung befindlichen Krankenhauses Bethanien auf Verleihung der Korporationsrechte, 1854-1855
- Erziehungsanstalt der Urlsinerinnen in Hersel, Sept. 1858
- Katholische St- Josephs-Hospital in Elberfeld Sept. 1857-Febr. 1859
- Neu evangelische Stiftung in Kleve, Sept. 1858
- Heilanstalt für Luftkranke in Cairo, Sicherung der Aktiengesellschaft zur Erhaltung der von Dr. Johann Christian Reil gegründeten Stiftung, Sept. 1863
- Gründung einer Aktengesellschaft in Essen zur Anlegung einens Gartens und Errichtung eines für gesellschaftliche Zusammenkünfte einzurichtenden Gebäudes zur Erhholung und Annehmlichkeit sowie für die Gesundheit der Bevölkerung von Essen und Umgebung, Jan./Febr. 1864
- Gründung des Vereins"Marien-Hospital"durch dem Pfarrendanten und Schulinspektor Sünn aus Raeren, Kreis Eupen, mit dem Bürgermeister und anderen zur Errichtung einer Anstalt zur Pflege armer Kranker, April 1866
- Verleihung der Rechte einer juristischen Person an das Elisabeth-Stift in Neinstedt, Nov. 1867
- Krankenhaus-Verin zu Langenberg, Sept. 1868
- Evangelische Diakonissenanstalt in Halle an der Saale, Juni 1869, Juni 1875
- Vinzenz-Stiftung in Reinerz, Sept. 1871
- Klage der in [Mönchen-] Gladbach bestehenden Hephata-Stiftung,"Evangelische Heil- und Pflege-Anstalt für blödsinnige Kinder"Rheinland und Westfalen, über verworrene Bestimmungen, Jan. 1873
- Verfahren bei der Konzessienierung von Krankenanstalten in der Rheinprovinz, 1873
- Gesetz betreffend die geistlichen Orden und ordensähnlichen Komngregationen der katholischen Kirche. Allerhöchster Erlass vom 31. Mai 1875, Auszug aus dem Staatsanzeiger, vom 3. Juni 1875 (Amtsdruck)
- Genehmigung zur Annahme der der jüdischen Gemeinde in Berlin seitens der Witwe Emma Nelke und der verehelichten Banquier Marie Kopetzki, geb. Paderstein, mit zusammen 9000 Mark zugunsten ihres Krankenhauses schenkungsweise gemachten Zuwendung, Mai 1883
- Verleihung der Rechte einer juristischen Person auf Antrag des Vorstands der St. Anschar-Kapelle in Hamburg zur Errichtung milder Stiftungen in der Gemeinde Lokstedt Kreis Pinneberg, Mai 1886
- Prüfung einer anonymen Schenkung über 4000 Mark an das Evangelische Krankenhaus in Düsseldorf, März 1890
- Prüfung der durch den Justizrat R. Contenius, Rechtsanwalt und Notar in Berlin, anzuwicklenden Legate des verstorbenen Kaufmanns und Rentiers Friedrich Knoop zugunsten der deutschen Heilstätte für Invaliden und Kranke in Loschwitz bei Dresden und des Kinderhospitals in Lübeck über je 10.000 Mark, Sept. 1892-März 1893, dabei Allerhöchster Erlass, Berlin, 27. Febr. 1893
- Stiftung eines von praktischen Ärzten zu gründenen Armenkrankenhauses in Frankfurt am Main, Juni 1894
- Zuwendung des Stadtrichters a. D. Julius Friedländer an die Stadtgemeinde Breslau und an den Schlesischen Provinzialverband, April 1894
- Einrichtung der"Bertha-Stiftung"in Bonn für gemüts- und nervenkranke Persionen beiderlei Geschlechts aus besseren Ständen christlicher Religion durch die Rentnerin Helene Rohlwes aus Godesberg bei Bonn, Okt. 1901-Febr. 1902, dabei Allerhöchser Erlass, Neues Palais, 13. Jan. 1902
- Anerkennung des Magdeburger Vereins zur Besserung der Lungenschwindsucht, Jan. 1902
- Genehmigung der"Clara Lepenau Stiftung"in Salsbergen und zur Annahme der Zuwendung durch die Kinders des verstorbenen Fabrikbesitzers Dr. Wilhelm Lepenau [Wilhelm Heinrich Levinau] über 10.000 Mark, Jan. 1903.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:34 MESZ
Hierarchie
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- 14.24 Kranken- und Irrenheilanstalten (Gliederung)
- 14.24.01 Allgemeines (Gliederung)
- 14.24.01.01 Einrichtung und Betrieb, Verfassung und Verwaltung von öffentlichen und privaten Kranken- und Irrenheilanstalten (1812-1905) (Gliederung)