Ortsarchiv Bettingen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, S-O 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Wertheim >> Ortsarchive (O-Bestände)
1778-2008
Inhalt und Bewertung
Das Ortsarchiv Bettingen umfaßt die Akten, Bände, Rechnungen und Karten der bis 1972 selbständigen Gemeinde Bettingen. Die Akten stammen ausschließlich aus dem 19./20. Jahrhundert. Dies gilt mit zwei Ausnahmen auch für die Bände, nur ein Grundbuch und ein Kauf- und Tauschprotokoll wurden bereits im 18. Jahrhundert angelegt.
Einleitung: Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung Bettingens stammt aus dem Jahre 800. Am 03. Mai 800 stiftete Amalbirg, Tochter von Adelher, der Domkirche in Würzburg ihr gesamtes Vermögen sowie ihr väterliches und mütterliches Erbe. In der enthaltenen Aufzählung findet sich auch ein Dorf namens "Bettinga", welches im "Tubargevvi" (Taubergau) liegt. Das Original dieser Schenkungsurkunde ist nicht erhalten geblieben, jedoch findet sich in einem Rotulus des Würzburger Benediktinerkoster St. Stephan aus dem 11. Jahrhundert, welcher als zuverlässig eingestuft wird, eine Abschrift der Urkunde. Dieser Rotulus wird heute im Staatsarchiv Würzburg verwahrt. Einige Jahre später - 838 - werden in einem sogenannten Wunderbericht aus der Propstei Holzkirchen zwei Einwohner Bettingens als Protagonisten genannt. In den folgenden Jahrhunderten finden sich nun immer wieder Urkunden, die die Besitzverhältnisse in Bettingen dokumentieren. Dokumente aus den 1230er Jahren deuten daraufhin, das Bettingen mittlerweile zum Einflussbereich der Wertheimer Grafen gehörte. Auch zehntmäßig gehörte Bettingen zu Wertheim. In der Neuzeit war Bettingen gemeinsamer Besitz der beiden Häuser Löwenstein, bevor es 1806 an das Großherzogtum Baden fiel. Verwaltet wurde Bettingen nun über das Amt Wertheim beziehungsweise in den Jahren 1813-1819 durch das II. Landamt Wertheim. Später wurde die Gemeinde dem Landkreis Tauberbischofsheim zugeschlagen, bevor sie 1972 in die Stadt Wertheim eingemeindet wurde. Ein Steuerregister der Grafschaft Wertheim von 1359 nennt für Bettingen 26 Namen von Steuerpflichtigen. Diese Zahl ermöglicht jedoch keine Rückschlüsse auf die Gesamtzahl der Einwohner Bettingens, da keine Angaben zu Familienmitgliedern oder weiteren Hausbewohnern zu finden sind. Einblicke in die Einwohnerzahlen Bettingens im 17. Jahrhundert gewähren die Akten über die Visitation der Kirchen und Schulen auf dem Landes von 1621 (StAWt-G Rep. 45 Nr. 4). Nach dem Kommissionsbericht hatte Bettingen zu dieser Zeit ungefähr 178 Einwohner. Im 19. /20. Jahrhundert verlief die Bevölkerungsentwicklung wie folgt: 1855: 363 Einwohner (StAWt-S O 2 R 17) 1858: 356 Einwohner (StAWt-S O 2 R 25) 1867: 363 Einwohner (StAWt-S O 2 R 45) 1875: 380 Einwohner (StAWt-S O 2 R 65) 1880: 377 Einwohner (StAWt-S O 2 R 67) 1890: 372 Einwohner (StAWt-S O 2 R 85) 1900: 360 Einwohner (StAWt-S O 2 R 105) 1910: 396 Einwohner (StAWt-S O 2 R 125) 1919: 393 Einwohner (StAWt-S O 2 R 145) 1925: 400 Einwohner (StAWt-S O 2 R 165) 1933: 395 Einwohner (StAWt-S O 2 R 186) 1939: 363 Einwohner (StAWt-S O 2 R 190) 1950: 522 Einwohner (StAWt-S O 2 R 209) 1955: 523 Einwohner (StAWt-S O 2 R 244) 1961: 491 Einwohner (StAWt-S O 2 R 278) Die Bürgermeister in Bettingen von 1803 und 1849 - 1972 waren (StAWt-S O 2 R 3 - 314): 1803: Jacob Michael Bauerkeller 1849 - 1853: Andreas Wolz 1853 - 1859: Friedrich Götzelmann 1859 -1868: Andreas Wolz 1868 - 1892: Andreas Friedrich 1892 - 1906: Georg Andreas Adler 1906 - 1934: Kaspar Friedrich 1934 - 1946: Georg Adam Andreas Eirich 1946 - 1948: Michael Kachel 1948 - 1972: Georg Andreas Adler
Literatur: Das Land Baden-Württemberg: amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden, Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Bd. 4: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg, Stuttgart, 1980, S. 366 Friedrich Hettinger: Dorfchronik von Bettingen, Bettingen, 1984 1200 Jahre Bettingen am Main 800 - 2000; 7. und 8. September 2002; der Kultur- und Heimatverein Bettingen e.V. lädt ein, Hrsg. Kultur- und Heimatverein Bettingen e.V., Wertheim-Bettingen, 2002 Peter Rückert: Von Kelten und Sandhasen; Ein Rückblick aus 1200 Jahre Bettinger Geschichte, Bettingen, 2002
Bearbeiterbericht aus dem Vorwort von 1964: Die Gemeindearchivalien und die Registratur des Ratschreibers befand sich im Jahre 1861 "vorschriftsmäßig in verschließbaren Schränken in den Fächern eingelegt" auf dem Rathaus. Zwei Jahre wurde das alte Schulhaus abgerissen und auf dem gleichen Platz ein Schul- und Rathaus erstellt. Im Herbst 1864 bezog die Gemeindeverwaltung das neue Rathaus. Zuvor hatte Lehrer Ziegler von Lindelbach die Registratur geordnet. Das alte Rathaus sollte zunächst als Armenhaus eingerichtet werden, dann aber (1865) verwendete man den unteren Stock als Wohnung für den Polizeidiener und als Wachstube, der obere Stock wurde vermietet. Im Jahre 1876 wurde die Registratur neu geordnet. Dabei schied man auch die älteren Akten und Amtsbücher aus, so ein Fahrnisversicherungsbuch, ein Feuerversicherungsbuch, drei Bürgerbücher, ein Gemeinderatsprotokollbuch und zwei Bürgerausschussprotokollbände. Als am 31. August 1910 der damalige Pfleger der badischen historischen Kommission Professor Dr. K. Hofmann die wichtigsten Gemeindearchivalien aufzeichnete, vermerkte er: Bürgerbuch 1830 Jetzt: B 1 Gültheberegister 1832 - Gült- und Zinsheberegister 1844 Jetzt: B 67 Zehntrechnungen 1842 - 1864 - Gemeinderechnungen 1825 ff. Jetzt: 1850 ff. Markungsplan 1827 Jetzt: K 1 Nach den vom Badischen Generallandesarchiv herausgegebenen Richtlinien wurden Archivalien der Gemeinde Bettingen in der Zeit vom 07. - 1. April 1964 neu geordnet und verzeichnet. Das Gemeindearchiv umfasst nunmehr: 510 Aktenhefte in 32 Aktenbündeln, 100 Amtsbücher, 243 Rechnungen und Beilagen und 5 Karten und Pläne. Das Archiv ist in einem zweckmäßig eingerichteten Raum übersichtlich untergebracht; für Neuzugänge ist ausreichend Platz vorhanden. Der Gemeindeverwaltung, besonders Herrn Bürgermeister Georg Andreas Adler und Herrn Ratschreiber Friedrich Hettinger, und dem Gemeinderat Bettingen gebühren Dank und Anerkennung dafür, dass sie die Neuordnung und Verzeichnung durchführen ließen. Der Oberpfleger für die Gemeinden des Landkreises Tauberbischofsheim Julius Friedrich Kastner
Bearbeiterbericht 2015: Die Abgabe des Gemeindearchivs Bettingen an das Stadtarchiv Wertheim erfolgte 1999. Hier wurden die im Findbuch von 1964 vorhandenen Titelaufnahmen zu den Unterlagen erfasst und um noch nicht erfasste Unterlagen ergänzt. Die Unterlagen wurden entmetallisiert und archivgerecht verpackt. 2009 wurde das Ortsarchiv durch die Abgabe einiger weiterer Unterlagen ergänzt, auch diese wurden erfasst, entmetallisiert und archivgerecht verpackt. Die bisher schon vorhandene Trennung in die Archivaliengattungen Akten, Bände, Rechnungen und Karten wurde beibehalten. Innerhalb der Archivaliengattungen wurde nach Bär´schem Prinzip verzeichnet. Die Klassifikation folgt dem 1906 eingeführten Külby-Aktenplan für die badischen Gemeinden. In den Jahren 2009-2010 wurden im Rahmen einer Erschließungsmaßnahme einschlägige Akten auf darin enthaltene Karten und Pläne von Erika Ratzka durchgesehen und diese mit eigenen Titelaufnahmen erschlossen. In der Signatur kommt das über den Hinweis "S-O 1_in StAWt-S O 1 A ... Karte ..." zum Ausdruck. Aus konservatorischen Gründen den Akten entnommene Karten erhielten eine fortlaufende Nummerierung innerhalb der Kartensignatur "StAWt-S O 1 K ...". Der vor allem für die Heimat- und Familienforschung wichtige Bestand umfasst derzeit 934 Akten, 106 Bände, 315 Rechnungen und 65 Karten in 29,9 lfd. m. Bronnbach, im Januar 2015 Anna Spiesberger
Das Ortsarchiv Bettingen umfaßt die Akten, Bände, Rechnungen und Karten der bis 1972 selbständigen Gemeinde Bettingen. Die Akten stammen ausschließlich aus dem 19./20. Jahrhundert. Dies gilt mit zwei Ausnahmen auch für die Bände, nur ein Grundbuch und ein Kauf- und Tauschprotokoll wurden bereits im 18. Jahrhundert angelegt.
Einleitung: Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung Bettingens stammt aus dem Jahre 800. Am 03. Mai 800 stiftete Amalbirg, Tochter von Adelher, der Domkirche in Würzburg ihr gesamtes Vermögen sowie ihr väterliches und mütterliches Erbe. In der enthaltenen Aufzählung findet sich auch ein Dorf namens "Bettinga", welches im "Tubargevvi" (Taubergau) liegt. Das Original dieser Schenkungsurkunde ist nicht erhalten geblieben, jedoch findet sich in einem Rotulus des Würzburger Benediktinerkoster St. Stephan aus dem 11. Jahrhundert, welcher als zuverlässig eingestuft wird, eine Abschrift der Urkunde. Dieser Rotulus wird heute im Staatsarchiv Würzburg verwahrt. Einige Jahre später - 838 - werden in einem sogenannten Wunderbericht aus der Propstei Holzkirchen zwei Einwohner Bettingens als Protagonisten genannt. In den folgenden Jahrhunderten finden sich nun immer wieder Urkunden, die die Besitzverhältnisse in Bettingen dokumentieren. Dokumente aus den 1230er Jahren deuten daraufhin, das Bettingen mittlerweile zum Einflussbereich der Wertheimer Grafen gehörte. Auch zehntmäßig gehörte Bettingen zu Wertheim. In der Neuzeit war Bettingen gemeinsamer Besitz der beiden Häuser Löwenstein, bevor es 1806 an das Großherzogtum Baden fiel. Verwaltet wurde Bettingen nun über das Amt Wertheim beziehungsweise in den Jahren 1813-1819 durch das II. Landamt Wertheim. Später wurde die Gemeinde dem Landkreis Tauberbischofsheim zugeschlagen, bevor sie 1972 in die Stadt Wertheim eingemeindet wurde. Ein Steuerregister der Grafschaft Wertheim von 1359 nennt für Bettingen 26 Namen von Steuerpflichtigen. Diese Zahl ermöglicht jedoch keine Rückschlüsse auf die Gesamtzahl der Einwohner Bettingens, da keine Angaben zu Familienmitgliedern oder weiteren Hausbewohnern zu finden sind. Einblicke in die Einwohnerzahlen Bettingens im 17. Jahrhundert gewähren die Akten über die Visitation der Kirchen und Schulen auf dem Landes von 1621 (StAWt-G Rep. 45 Nr. 4). Nach dem Kommissionsbericht hatte Bettingen zu dieser Zeit ungefähr 178 Einwohner. Im 19. /20. Jahrhundert verlief die Bevölkerungsentwicklung wie folgt: 1855: 363 Einwohner (StAWt-S O 2 R 17) 1858: 356 Einwohner (StAWt-S O 2 R 25) 1867: 363 Einwohner (StAWt-S O 2 R 45) 1875: 380 Einwohner (StAWt-S O 2 R 65) 1880: 377 Einwohner (StAWt-S O 2 R 67) 1890: 372 Einwohner (StAWt-S O 2 R 85) 1900: 360 Einwohner (StAWt-S O 2 R 105) 1910: 396 Einwohner (StAWt-S O 2 R 125) 1919: 393 Einwohner (StAWt-S O 2 R 145) 1925: 400 Einwohner (StAWt-S O 2 R 165) 1933: 395 Einwohner (StAWt-S O 2 R 186) 1939: 363 Einwohner (StAWt-S O 2 R 190) 1950: 522 Einwohner (StAWt-S O 2 R 209) 1955: 523 Einwohner (StAWt-S O 2 R 244) 1961: 491 Einwohner (StAWt-S O 2 R 278) Die Bürgermeister in Bettingen von 1803 und 1849 - 1972 waren (StAWt-S O 2 R 3 - 314): 1803: Jacob Michael Bauerkeller 1849 - 1853: Andreas Wolz 1853 - 1859: Friedrich Götzelmann 1859 -1868: Andreas Wolz 1868 - 1892: Andreas Friedrich 1892 - 1906: Georg Andreas Adler 1906 - 1934: Kaspar Friedrich 1934 - 1946: Georg Adam Andreas Eirich 1946 - 1948: Michael Kachel 1948 - 1972: Georg Andreas Adler
Literatur: Das Land Baden-Württemberg: amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden, Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Bd. 4: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg, Stuttgart, 1980, S. 366 Friedrich Hettinger: Dorfchronik von Bettingen, Bettingen, 1984 1200 Jahre Bettingen am Main 800 - 2000; 7. und 8. September 2002; der Kultur- und Heimatverein Bettingen e.V. lädt ein, Hrsg. Kultur- und Heimatverein Bettingen e.V., Wertheim-Bettingen, 2002 Peter Rückert: Von Kelten und Sandhasen; Ein Rückblick aus 1200 Jahre Bettinger Geschichte, Bettingen, 2002
Bearbeiterbericht aus dem Vorwort von 1964: Die Gemeindearchivalien und die Registratur des Ratschreibers befand sich im Jahre 1861 "vorschriftsmäßig in verschließbaren Schränken in den Fächern eingelegt" auf dem Rathaus. Zwei Jahre wurde das alte Schulhaus abgerissen und auf dem gleichen Platz ein Schul- und Rathaus erstellt. Im Herbst 1864 bezog die Gemeindeverwaltung das neue Rathaus. Zuvor hatte Lehrer Ziegler von Lindelbach die Registratur geordnet. Das alte Rathaus sollte zunächst als Armenhaus eingerichtet werden, dann aber (1865) verwendete man den unteren Stock als Wohnung für den Polizeidiener und als Wachstube, der obere Stock wurde vermietet. Im Jahre 1876 wurde die Registratur neu geordnet. Dabei schied man auch die älteren Akten und Amtsbücher aus, so ein Fahrnisversicherungsbuch, ein Feuerversicherungsbuch, drei Bürgerbücher, ein Gemeinderatsprotokollbuch und zwei Bürgerausschussprotokollbände. Als am 31. August 1910 der damalige Pfleger der badischen historischen Kommission Professor Dr. K. Hofmann die wichtigsten Gemeindearchivalien aufzeichnete, vermerkte er: Bürgerbuch 1830 Jetzt: B 1 Gültheberegister 1832 - Gült- und Zinsheberegister 1844 Jetzt: B 67 Zehntrechnungen 1842 - 1864 - Gemeinderechnungen 1825 ff. Jetzt: 1850 ff. Markungsplan 1827 Jetzt: K 1 Nach den vom Badischen Generallandesarchiv herausgegebenen Richtlinien wurden Archivalien der Gemeinde Bettingen in der Zeit vom 07. - 1. April 1964 neu geordnet und verzeichnet. Das Gemeindearchiv umfasst nunmehr: 510 Aktenhefte in 32 Aktenbündeln, 100 Amtsbücher, 243 Rechnungen und Beilagen und 5 Karten und Pläne. Das Archiv ist in einem zweckmäßig eingerichteten Raum übersichtlich untergebracht; für Neuzugänge ist ausreichend Platz vorhanden. Der Gemeindeverwaltung, besonders Herrn Bürgermeister Georg Andreas Adler und Herrn Ratschreiber Friedrich Hettinger, und dem Gemeinderat Bettingen gebühren Dank und Anerkennung dafür, dass sie die Neuordnung und Verzeichnung durchführen ließen. Der Oberpfleger für die Gemeinden des Landkreises Tauberbischofsheim Julius Friedrich Kastner
Bearbeiterbericht 2015: Die Abgabe des Gemeindearchivs Bettingen an das Stadtarchiv Wertheim erfolgte 1999. Hier wurden die im Findbuch von 1964 vorhandenen Titelaufnahmen zu den Unterlagen erfasst und um noch nicht erfasste Unterlagen ergänzt. Die Unterlagen wurden entmetallisiert und archivgerecht verpackt. 2009 wurde das Ortsarchiv durch die Abgabe einiger weiterer Unterlagen ergänzt, auch diese wurden erfasst, entmetallisiert und archivgerecht verpackt. Die bisher schon vorhandene Trennung in die Archivaliengattungen Akten, Bände, Rechnungen und Karten wurde beibehalten. Innerhalb der Archivaliengattungen wurde nach Bär´schem Prinzip verzeichnet. Die Klassifikation folgt dem 1906 eingeführten Külby-Aktenplan für die badischen Gemeinden. In den Jahren 2009-2010 wurden im Rahmen einer Erschließungsmaßnahme einschlägige Akten auf darin enthaltene Karten und Pläne von Erika Ratzka durchgesehen und diese mit eigenen Titelaufnahmen erschlossen. In der Signatur kommt das über den Hinweis "S-O 1_in StAWt-S O 1 A ... Karte ..." zum Ausdruck. Aus konservatorischen Gründen den Akten entnommene Karten erhielten eine fortlaufende Nummerierung innerhalb der Kartensignatur "StAWt-S O 1 K ...". Der vor allem für die Heimat- und Familienforschung wichtige Bestand umfasst derzeit 934 Akten, 106 Bände, 315 Rechnungen und 65 Karten in 29,9 lfd. m. Bronnbach, im Januar 2015 Anna Spiesberger
Bestand
Das Land Baden-Württemberg: amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden, Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Bd. 4: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg, Stuttgart, 1980, S. 366
Friedrich Hettinger: Dorfchronik von Bettingen, Bettingen, 1984
1200 Jahre Bettingen am Main 800 - 2000; 7. und 8. September 2002; der Kultur- und Heimatverein Bettingen e.V. lädt ein, Hrsg. Kultur- und Heimatverein Bettingen e.V., Wertheim-Bettingen, 2002
Peter Rückert: Von Kelten und Sandhasen; Ein Rückblick aus 1200 Jahre Bettinger Geschichte, Bettingen, 2002
Friedrich Hettinger: Dorfchronik von Bettingen, Bettingen, 1984
1200 Jahre Bettingen am Main 800 - 2000; 7. und 8. September 2002; der Kultur- und Heimatverein Bettingen e.V. lädt ein, Hrsg. Kultur- und Heimatverein Bettingen e.V., Wertheim-Bettingen, 2002
Peter Rückert: Von Kelten und Sandhasen; Ein Rückblick aus 1200 Jahre Bettinger Geschichte, Bettingen, 2002
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:40 PM CET