Saegert: Berichte für den König über Gespräche mit Ministern, Abgeordneten, Personen des öffentlichen Lebens, über seine Auffassungen über politische Tagesfragen teils als Antwort auf die in dieser Mappe enthaltenen brieflichen Anfragen des Königs, teils propio muto mitgeteilt, zum Teil Marginalrepliken des Königs, darunter einige prinzipielle Auslassungen zur preußischen Politik.; Kammerfragen (u. a. Budget, Auflösung, Einkommensteuergesetzgebung, Thronrede), Polizeiberichte über Verschwörungen und Attentatspläne, Abschluss der Affaire Sefeloge, Fragen der Außenpolitik, politische Verhältnisse des Auslands (Frankreich) und zahlreiche Personalfragen (u. a. Besetzung des Postens des Finanzministers, Intrigen, Beförderungen)
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Saegert: Berichte für den König über Gespräche mit Ministern, Abgeordneten, Personen des öffentlichen Lebens, über seine Auffassungen über politische Tagesfragen teils als Antwort auf die in dieser Mappe enthaltenen brieflichen Anfragen des Königs, teils propio muto mitgeteilt, zum Teil Marginalrepliken des Königs, darunter einige prinzipielle Auslassungen zur preußischen Politik.; Kammerfragen (u. a. Budget, Auflösung, Einkommensteuergesetzgebung, Thronrede), Polizeiberichte über Verschwörungen und Attentatspläne, Abschluss der Affaire Sefeloge, Fragen der Außenpolitik, politische Verhältnisse des Auslands (Frankreich) und zahlreiche Personalfragen (u. a. Besetzung des Postens des Finanzministers, Intrigen, Beförderungen)
BPH, Rep. 192 Nl Saegert, K. W., Nr. 37
BPH, Rep. 192 Nl Saegert, K. W. Saegert, Karl Wilhelm
Saegert, Karl Wilhelm >> 2 Korrespondenz >> 2.2 mit dem König Friedrich Wilhelm IV.
1851
Enthält u. a.:
- "Extrakt (Saegerts) zum Vortrag am 2.2.1851 in Charlottenburg: Aufklärung der großen Freimaurerloge, daß in den Logen weder Politik noch Religion betrieben werde"
- Polizeiassessor Stieber: Bericht über polizeiliche Durchsuchung eines nichtkonzessionierten öffentlichen Hauses, mit Bemerkungen Saegerts und Nennung einiger Besucher, 21.3.1851 (vgl. auch Nr. 21, Nr. 37, Berichte Saegerts, 1.7., 10.11.1851, Briefe des Königs, 10., 12.11.1851, )
- Extrakt aus Polizeiberichten über die "Kommunistische Zentralbehörde", 10.6.1851
- Saegert: Bericht über seine Reise nach London, u. a. über soziale Verhältnisse in England, deutsche Emigranten und ihre Zusammenkünfte; auch eine kurze Bemerkung Saegerts über den preußischen Gesandten in England, Bunsen, und dessen Verhältnis zum Baron Stockmar, 3.8.1851
- Bunsen, preußischer Gesandter, an Saegert, London 18.9.1851 (vgl. Saegert, 23.9., Bericht, Nr. 35, 1 b)
- Denkschrift: Andeutungen über die zukünftigen Vertretungen, 29.9.1851 (Abschrift, gezeichnet von Manteuffel II)
- Bericht, gibt im zweiten Teil eine Andeutung über die Art von Saegerts mündlichen Mitteilungen an den König und das neugierige Mißtrauen, das den Gesprächen des Königs mit Saegert von anderer Seite entgegengebracht wurde, 21.11.1851
- Saegert an von Radowitz, Gesandter: Anregung an von Radowitz, sich in die II. Kammer wählen zu lassen (Entwurf, siehe 27.12.1851, Bericht; vgl. 24.12.1851, Bericht, von Radowitz an Boddien: preußische Innenpolitik, Erfurt, 19.12.1851, Abschrift, Nr. 6, Lage 42, S. 3 ff.)
- Bericht über sein Verhältnis zum vortragenden Rat beim Staatsministerium, von Costnoble, und dem Kabinettssekretär Niebuhr, 16.12.1851 (kurze Marginalbemerkung Friedrich Wilhelms IV.)
- Neujahrs- und Geburtstagsglückwünsche Saegerts für den König.
- "Extrakt (Saegerts) zum Vortrag am 2.2.1851 in Charlottenburg: Aufklärung der großen Freimaurerloge, daß in den Logen weder Politik noch Religion betrieben werde"
- Polizeiassessor Stieber: Bericht über polizeiliche Durchsuchung eines nichtkonzessionierten öffentlichen Hauses, mit Bemerkungen Saegerts und Nennung einiger Besucher, 21.3.1851 (vgl. auch Nr. 21, Nr. 37, Berichte Saegerts, 1.7., 10.11.1851, Briefe des Königs, 10., 12.11.1851, )
- Extrakt aus Polizeiberichten über die "Kommunistische Zentralbehörde", 10.6.1851
- Saegert: Bericht über seine Reise nach London, u. a. über soziale Verhältnisse in England, deutsche Emigranten und ihre Zusammenkünfte; auch eine kurze Bemerkung Saegerts über den preußischen Gesandten in England, Bunsen, und dessen Verhältnis zum Baron Stockmar, 3.8.1851
- Bunsen, preußischer Gesandter, an Saegert, London 18.9.1851 (vgl. Saegert, 23.9., Bericht, Nr. 35, 1 b)
- Denkschrift: Andeutungen über die zukünftigen Vertretungen, 29.9.1851 (Abschrift, gezeichnet von Manteuffel II)
- Bericht, gibt im zweiten Teil eine Andeutung über die Art von Saegerts mündlichen Mitteilungen an den König und das neugierige Mißtrauen, das den Gesprächen des Königs mit Saegert von anderer Seite entgegengebracht wurde, 21.11.1851
- Saegert an von Radowitz, Gesandter: Anregung an von Radowitz, sich in die II. Kammer wählen zu lassen (Entwurf, siehe 27.12.1851, Bericht; vgl. 24.12.1851, Bericht, von Radowitz an Boddien: preußische Innenpolitik, Erfurt, 19.12.1851, Abschrift, Nr. 6, Lage 42, S. 3 ff.)
- Bericht über sein Verhältnis zum vortragenden Rat beim Staatsministerium, von Costnoble, und dem Kabinettssekretär Niebuhr, 16.12.1851 (kurze Marginalbemerkung Friedrich Wilhelms IV.)
- Neujahrs- und Geburtstagsglückwünsche Saegerts für den König.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:39 MESZ
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- Saegert, Karl Wilhelm (Bestand)
- 2 Korrespondenz (Gliederung)
- 2.2 mit dem König Friedrich Wilhelm IV. (Gliederung)