Zwischen Christoph von Degenfeld [Stadt Schwäbisch Gmünd/Ostalbkreis] zu Eybach [Stadt Geislingen/Lkr. Göppingen] und Neuhaus [Stadt Sinsheim/Rhein-Neckar-Kreis], herzoglich württembergischer Oberstkämmerer und Hofrat, Kaspar Bernhard von Rechberg zu Hohenrechberg [Ruine bei Schwäbisch Gmünd/Ostalbkreis], Scharfenberg [Ruine bei Donzdorf /Lkr. Göppingen] und Donzdorf [Lkr. Göppingen] sowie Ratsälteren, Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm ist es zu Streitigkeiten über ihre Rechte in Kuchalb [Stadt Donzdorf/Lkr. Göppingen] gekommen. Zu deren Beilegung haben sich Kaspar Bernhard von Rechberg sowie sein Sohn Johann Philipp von Rechberg, Konrad von Wernau [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis] zu Pfauhausen [Stadt Wernau/Lkr. Esslingen] und Dr. Karl König, Advokat der Stadt Schwäbisch Gmünd [Ostalbkreis], als seine Beistände, Konrad von Degenfeld als bevollmächtigter Vertreter seines Vaters mit seinem Beistand Wolf Nikolaus von Züllnhart [abgegangene Burg Zillenhart bei Schlat/Lkr. Göppingen] zu Dürnau [Lkr. Göppingen] und als Vertreter des Rats der Stadt Ulm der Vogt zu Geislingen [Lkr. Göppingen] Johann Pleickard Landschad von Steinach [Neckarsteinach/Lkr. Bergstraße], der Herrschaftsschreiber Jodok ("Joß") Seßlin und der Visierer zu Geislingen Nikolaus Hepp am 4. Dezember zu einer Ortsbesichtigung in Kuchalb getroffen und danach am 5. Dezember in Geislingen einen gütlichen Vergleich geschlossen. Dieser betrifft die Ausübung der Gerichtsbarkeit in Dorf und Gemarkung Kuchalb, Straftaten verschiedener Untertanen der drei Parteien sowie Nutzungs-, Weide-, Trieb- und Wegerechte und die Viehhaltung der Untertanen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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