Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Herzog Christoph. - Dabei: 'Bekanntnus und Bericht der Theologen und Kirchendiener im Fürstenthumb Würtemberg von der warhafftigen gegenwertigkeit des Leibs und Bluts Jesu Christi im heiligen Nachtmal.' (Vom 19. Dezember 1559, gedruckt in Tübingen 1560.) 'Kurtzer ainfeltiger bericht, worauf der Streit von des herrn Nachtmal zwischen der Christlichen Augspurgischen Confessionsverwandten Theologen unnd den Zwinglischen bestehe' von Johann Brenz und Jakob Andreae
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Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Herzog Christoph. - Dabei: 'Bekanntnus und Bericht der Theologen und Kirchendiener im Fürstenthumb Würtemberg von der warhafftigen gegenwertigkeit des Leibs und Bluts Jesu Christi im heiligen Nachtmal.' (Vom 19. Dezember 1559, gedruckt in Tübingen 1560.) 'Kurtzer ainfeltiger bericht, worauf der Streit von des herrn Nachtmal zwischen der Christlichen Augspurgischen Confessionsverwandten Theologen unnd den Zwinglischen bestehe' von Johann Brenz und Jakob Andreae
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.137 Württemberg
Januar - März 1560
Enthält: 1560 Januar, Februar. Allerhand Zeitungen. Vorgänge in Dänemark. Werbungen des Kaisers und der Bischöfe. Der Obervogt zu Göppingen Daniel v. Remchingen und Christoph Landschad v. Steinach werden zum Landgrafen gesandt
Enthält: Instruktion und Antwort an die Gesandten: die geplante persönliche Zusammenkunft der protestantischen Fürsten, Vorschlag einer Zusammenkunft mit den benachbarten Fürsten - dem Kurfürsten von der Pfalz, dessen Bruder Pfalzgraf Georg, dem Pfalzgrafen Wolfgang und dem Markgrafen Karl von Baden - Mitte Januar zu Frankfurt, um über einen Ausgleich zwischen dem Kurfürsten und den Herzögen von Sachsen und die allgemeine Zusammenkunft zu beraten, Regelung der Erziehung der nachgelassenen Kinder des Grafen Georg von Württemberg. Der Bischof von Würzburg bittet um württembergische Hilfe bei einem etwaigen Überfall Wilhelms v. Grumbach. Bestätigung der Privilegien des Provinzials des Predigerordens durch den Kaiser auf dem letzten Reichstage zu Augsburg. Der Kurfürst von Brandenburg verhandelt mit dem Kurfürsten von Sachsen wegen einer Zusammenkunft der protestantischen Fürsten. Zusammentritt der landgräflichen, württembergischen und pfalzgräflich-zweibrückischen Räte am 1. März in Erfurt. Graf Christoph von Oldenburg wirbt im Magdeburgischen Knechte an. Papstwahl. Zusammenkunft des Herzogs Christoph mit Pfalzgraf Wolfgang in Nördlingen, um über die geplante Gesandtschaft zum Kurfürsten von Sachsen zu beraten. Irrung zwischen dem Kurfürsten Friedrich von der Pfalz und Pfalzgraf Wolfgang wegen der väterlichen Erbteilung und des Testamentes des Kurfürsten Ott Heinrich
Enthält: hessisch-württembergische Vermittlung, Ansetzen eines Tages zu Worms. Der Herzog entschuldigt den württembergischen Marschall Sittich v. Berlepsch von der Teilnahme an dem nach Marburg ausgeschriebenen hessischen Landtage. Gerücht von Truppenwerbungen des Herzogs Johann Wilhelm von Sachsen im Odenwald unter Beteiligung Wilhelms v. Grumbach. Zusammenkunft der Augsburgischen Konfessionsverwandten im Mai zu Naumburg. Feindseligkeiten des Herzogs Erich von Braunschweig gegen den Landgrafen. Umtriebe Wilhelms v. Grumbach und seiner Genossen. Maßnahmen gegen die vom Bischof von Würzburg berichtete Anlage eines Musterplatzes zu Herrenbreitungen. Der Landgraf bestellt die Post zwischen Hessen und Württemberg von Marburg bis Zwingenberg. Nr. 2429, 2453, 2816
Enthält: März. Vermittlung zwischen Kurfürst Friedrich von der Pfalz und Pfalzgraf Wolfgang. Zusammenkunft der hessischen, württembergischen und pfalzgräflichen Räte im März in Erfurt. Anweisungen des Landgrafen an den Amtmann zu Schmalkalden Valentin v. Baumbach, die etwaige Anlage eines Musterplatzes in Herrenbreitungen zu verhindern. Kundschaften über die angebliche Truppenansammlung im Odenwald und andere Truppenwerbungen. Der Herzog bittet um einen Wallmeister. Werbung des Johann Ulrich Zasius bei Herzog Christoph im Auftrage des Kaisers wegen der Rüstungen im Reiche. Die württembergische Post wird bis Weinheim bestellt. Verhandlungen der fränkischen Stände mit Wilhelm v. Grumbach. Gefangennahme und Wiederfreilassung des der Straßenräuberei beschuldigten Hans v. Heideck. Werbung der hessischen, württembergischen und pfalzgräflichen Räte beim Kurfürsten von Sachsen
Enthält: Werbung des letzteren beim Landgrafen. Einladung des Herzogs Christoph nach Marburg zur Vermählung der Tochter des Landgrafen, Elisabeth, mit dem Sohne des Kurfürsten Friedrich von der Pfalz, Ludwig, im Juli. Lieferzettel über die Zahlung der dritten Rate von 5000 Gulden durch den Herzog. Nr. 2453
Enthält: Ohne Datum (1560). Ansicht der württembergischen Theologen über die Bedeutung des Abendmahls
Enthält: Unterschied in der Auffassung der Augsburgischen Konfessionsverwandten und der Zwinglianer
Enthält: Instruktion und Antwort an die Gesandten: die geplante persönliche Zusammenkunft der protestantischen Fürsten, Vorschlag einer Zusammenkunft mit den benachbarten Fürsten - dem Kurfürsten von der Pfalz, dessen Bruder Pfalzgraf Georg, dem Pfalzgrafen Wolfgang und dem Markgrafen Karl von Baden - Mitte Januar zu Frankfurt, um über einen Ausgleich zwischen dem Kurfürsten und den Herzögen von Sachsen und die allgemeine Zusammenkunft zu beraten, Regelung der Erziehung der nachgelassenen Kinder des Grafen Georg von Württemberg. Der Bischof von Würzburg bittet um württembergische Hilfe bei einem etwaigen Überfall Wilhelms v. Grumbach. Bestätigung der Privilegien des Provinzials des Predigerordens durch den Kaiser auf dem letzten Reichstage zu Augsburg. Der Kurfürst von Brandenburg verhandelt mit dem Kurfürsten von Sachsen wegen einer Zusammenkunft der protestantischen Fürsten. Zusammentritt der landgräflichen, württembergischen und pfalzgräflich-zweibrückischen Räte am 1. März in Erfurt. Graf Christoph von Oldenburg wirbt im Magdeburgischen Knechte an. Papstwahl. Zusammenkunft des Herzogs Christoph mit Pfalzgraf Wolfgang in Nördlingen, um über die geplante Gesandtschaft zum Kurfürsten von Sachsen zu beraten. Irrung zwischen dem Kurfürsten Friedrich von der Pfalz und Pfalzgraf Wolfgang wegen der väterlichen Erbteilung und des Testamentes des Kurfürsten Ott Heinrich
Enthält: hessisch-württembergische Vermittlung, Ansetzen eines Tages zu Worms. Der Herzog entschuldigt den württembergischen Marschall Sittich v. Berlepsch von der Teilnahme an dem nach Marburg ausgeschriebenen hessischen Landtage. Gerücht von Truppenwerbungen des Herzogs Johann Wilhelm von Sachsen im Odenwald unter Beteiligung Wilhelms v. Grumbach. Zusammenkunft der Augsburgischen Konfessionsverwandten im Mai zu Naumburg. Feindseligkeiten des Herzogs Erich von Braunschweig gegen den Landgrafen. Umtriebe Wilhelms v. Grumbach und seiner Genossen. Maßnahmen gegen die vom Bischof von Würzburg berichtete Anlage eines Musterplatzes zu Herrenbreitungen. Der Landgraf bestellt die Post zwischen Hessen und Württemberg von Marburg bis Zwingenberg. Nr. 2429, 2453, 2816
Enthält: März. Vermittlung zwischen Kurfürst Friedrich von der Pfalz und Pfalzgraf Wolfgang. Zusammenkunft der hessischen, württembergischen und pfalzgräflichen Räte im März in Erfurt. Anweisungen des Landgrafen an den Amtmann zu Schmalkalden Valentin v. Baumbach, die etwaige Anlage eines Musterplatzes in Herrenbreitungen zu verhindern. Kundschaften über die angebliche Truppenansammlung im Odenwald und andere Truppenwerbungen. Der Herzog bittet um einen Wallmeister. Werbung des Johann Ulrich Zasius bei Herzog Christoph im Auftrage des Kaisers wegen der Rüstungen im Reiche. Die württembergische Post wird bis Weinheim bestellt. Verhandlungen der fränkischen Stände mit Wilhelm v. Grumbach. Gefangennahme und Wiederfreilassung des der Straßenräuberei beschuldigten Hans v. Heideck. Werbung der hessischen, württembergischen und pfalzgräflichen Räte beim Kurfürsten von Sachsen
Enthält: Werbung des letzteren beim Landgrafen. Einladung des Herzogs Christoph nach Marburg zur Vermählung der Tochter des Landgrafen, Elisabeth, mit dem Sohne des Kurfürsten Friedrich von der Pfalz, Ludwig, im Juli. Lieferzettel über die Zahlung der dritten Rate von 5000 Gulden durch den Herzog. Nr. 2453
Enthält: Ohne Datum (1560). Ansicht der württembergischen Theologen über die Bedeutung des Abendmahls
Enthält: Unterschied in der Auffassung der Augsburgischen Konfessionsverwandten und der Zwinglianer
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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