Württemberg-badische Genossenschaft des Johanniterordens: Ablieferung 1969 (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, P 7/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Deposita
1853-1968, Vorakten ab 1834
Überlieferungsgeschichte
Geschichte des Ordens:
Die durch König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen wiederhergestellte Ballei Brandenburg des Johanniterordens gründete in den preußischen Provinzen und in Süddeutschland Genossenschaften. Die "Genossenschaft der Ritter der Ballei Brandenburg des Johanniterordens im Königreich Württemberg" mit Sitz in Stuttgart bekam im Jahre 1858 den Status einer juristischen Person verliehen. 1906 erhielt die Genossenschaft die Bezeichnung Württembergisch-Badensche Genossenschaft des Johanniterordens. 1978 wurde sie in Baden-Württembergische Kommende des Johanniterordens umbenannt.
Der Orden unterhält Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und andere soziale Einrichtungen.
Die Baden-Württembergische Kommende untersteht der Ballei Brandenburg. Die Organe der Kommende sind der Regierende Kommendator, der Vorstand (Konvent) und der Rittertag.
Vorwort
Im Sommer 1969 wurden dem Hauptstaatsarchiv von Herrn Ministerialdirigent a.D. Dr. Heinz Autenrieth bzw. auf seine Veranlassung hin Akten und Bände aus der Registratur der Württ.- Bad. Genossenschaft des Johanniterordens, ebenso Bücher und Bilder aus dem Besitz der Genossenschaft zur Verwahrung übergeben.
Die Archivalien hatten sich an verschiedenen Orten befunden (vornehmlich in Weikersheim und Langenburg unter der Obhut des Fürstenhauses Hohenlohe-Langenburg) und waren ungeordnet.
Die kulturgeschichtlich wertvollen Unterlagen, die mit Lücken die Geschichte der Württ.-Bad. Genossenschaft von ihrer Gründung in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart dokumentieren, wurden im Haupfstaatsarchiv verzeichnet und in eine systematische Ordnung gebracht. Die Neuordnung führte im Herbst 1969 Inspektoranwärterin Pruschek unter Leitung des Unterzeichneten durch. Fräulein Pruschek fertigte auch Verzeichnisse der mitübergebenen Druckschriften und Bilder (Abteilung C und D des Findbuchs).
Inhalt und Bewertung
Akten: Allgemeine Ordensangelegenheiten, Kranken- und Armenpflege und Kriegsdienst; Bände: Genossenschaftsangelegenheiten, Johanniterkrankenhaus in Plochingen, Vereinslazarettzug A 3; Bilder: Bilder zur Geschichte des Johanniterordens, Portraits von Mitgliedern, Ansichten des Johanniterkrankenhauses in Plochingen und des Lazarettzugs A 3, sonstige Bilder; Druckschriften: Publikationen des Johanniterordens, sonstige Publikationen.
Geschichte des Ordens:
Die durch König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen wiederhergestellte Ballei Brandenburg des Johanniterordens gründete in den preußischen Provinzen und in Süddeutschland Genossenschaften. Die "Genossenschaft der Ritter der Ballei Brandenburg des Johanniterordens im Königreich Württemberg" mit Sitz in Stuttgart bekam im Jahre 1858 den Status einer juristischen Person verliehen. 1906 erhielt die Genossenschaft die Bezeichnung Württembergisch-Badensche Genossenschaft des Johanniterordens. 1978 wurde sie in Baden-Württembergische Kommende des Johanniterordens umbenannt.
Der Orden unterhält Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und andere soziale Einrichtungen.
Die Baden-Württembergische Kommende untersteht der Ballei Brandenburg. Die Organe der Kommende sind der Regierende Kommendator, der Vorstand (Konvent) und der Rittertag.
Vorwort
Im Sommer 1969 wurden dem Hauptstaatsarchiv von Herrn Ministerialdirigent a.D. Dr. Heinz Autenrieth bzw. auf seine Veranlassung hin Akten und Bände aus der Registratur der Württ.- Bad. Genossenschaft des Johanniterordens, ebenso Bücher und Bilder aus dem Besitz der Genossenschaft zur Verwahrung übergeben.
Die Archivalien hatten sich an verschiedenen Orten befunden (vornehmlich in Weikersheim und Langenburg unter der Obhut des Fürstenhauses Hohenlohe-Langenburg) und waren ungeordnet.
Die kulturgeschichtlich wertvollen Unterlagen, die mit Lücken die Geschichte der Württ.-Bad. Genossenschaft von ihrer Gründung in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart dokumentieren, wurden im Haupfstaatsarchiv verzeichnet und in eine systematische Ordnung gebracht. Die Neuordnung führte im Herbst 1969 Inspektoranwärterin Pruschek unter Leitung des Unterzeichneten durch. Fräulein Pruschek fertigte auch Verzeichnisse der mitübergebenen Druckschriften und Bilder (Abteilung C und D des Findbuchs).
Inhalt und Bewertung
Akten: Allgemeine Ordensangelegenheiten, Kranken- und Armenpflege und Kriegsdienst; Bände: Genossenschaftsangelegenheiten, Johanniterkrankenhaus in Plochingen, Vereinslazarettzug A 3; Bilder: Bilder zur Geschichte des Johanniterordens, Portraits von Mitgliedern, Ansichten des Johanniterkrankenhauses in Plochingen und des Lazarettzugs A 3, sonstige Bilder; Druckschriften: Publikationen des Johanniterordens, sonstige Publikationen.
384 Einheiten
Bestand
Der Johanniterorden und seine Werke in Baden-Württemberg. Hg. von der Baden-Württembergischen Kommende des Johanniterordens. Ausgaben 1970, 1974, 1994 und 1998.
Herbert Moser von Filseck: 125 Jahre Baden-Württembergische Kommende des Johanniterordens 1858-1983. Hg. von der Baden-Württembergischen Kommende des Johanniterordens. 1983.
Herbert Moser von Filseck: 125 Jahre Baden-Württembergische Kommende des Johanniterordens 1858-1983. Hg. von der Baden-Württembergischen Kommende des Johanniterordens. 1983.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ