Jungmann, Ernst (1920-1996) (Bestand)
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NL 34
Stadtarchiv Wiesbaden (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Privata >> 4.1 Nachlässe und thematische Sammlungen >> 4.1.1 Nachlässe (A-Z)
1930-1938, 1985-1993
Bestandsgeschichte: Die von Ernst Jungmann, Biebrich, in vieljähriger Arbeit zusammengetragene Sammlung stellt nicht nur eine für Biebrich-Mosbach unverzichtbare historische Quelle dar und besitzt für Wiesbaden und den nassauischen Raum hohen Wert. In einzelnen Themenbereichen dokumentiert Jungmann darüber hinaus unter Auswertung einer Fülle von Literatur, Zeitschriften- und Zeitungsbeiträgen sowie von Archivalien auch die allgemeine Geschichte.
Die Sammlung zur Ortsgeschichte von Biebrich-Mosbach werten insbesondere die Nachlässe seines Vaters, Ernst Jungmann sen., von Martin Hörner, von Georg Kraus, von Otto und Olga Stückrath, von Otto Fink, sowie die „Biebrich-Mosbacher Tagespost“ und die Zeitungsausschnittsammlung von Ludwig Gärtner im Stadtarchiv Wiesbaden (Bestand NL 1) systematisch aus. Eingeflossen sind neben eigenen auch viele andere, zum Teil unveröffentlichte Manuskripte, so zum Beispiel von Peter-Michael Glöckler.
Viele Zeitungsausschnitte und Manuskripte sind je nach thematischem Zusammenhang doppelt oder mehrfach vorhanden. Dennoch bleibt die Sammlung wegen ihres Umfanges relativ schwer benutzbar, so dass durch ein Schlagwortverzeichnis etwas größere Transparenz zu erzielen versucht wurde. Dieser Index erhebt keine Anspruch auf Vollständigkeit und sollte daher parallel zur eigentlichen Verzeichnung der Bände benutzt werden!
Wiesbaden, im Januar 1995, Jochen Dollwet
Siehe auch Bibliotheksbestand EJ.
Zugänge:
1. 1985-1993, Schenkung (mit Vertrag): Ernst Jungmann (Privatperson)
Vollständig erschlossen. Die Erschließung des Bestandes erfolgte 1995 durch Dipl. Archivar (FH) Jochen Dollwet.
(Stand 1995)
Findmittel: 1. Repertorium mit Index von Jochen Dollwet 1995
2. Realkatalog der Bibliothek als Datenbankausdruck
Datenbankerschließung in FAUST/Arcinsys seit 2020
Bearbeiter: Jochen Dollwet, 1995
Die Sammlung zur Ortsgeschichte von Biebrich-Mosbach werten insbesondere die Nachlässe seines Vaters, Ernst Jungmann sen., von Martin Hörner, von Georg Kraus, von Otto und Olga Stückrath, von Otto Fink, sowie die „Biebrich-Mosbacher Tagespost“ und die Zeitungsausschnittsammlung von Ludwig Gärtner im Stadtarchiv Wiesbaden (Bestand NL 1) systematisch aus. Eingeflossen sind neben eigenen auch viele andere, zum Teil unveröffentlichte Manuskripte, so zum Beispiel von Peter-Michael Glöckler.
Viele Zeitungsausschnitte und Manuskripte sind je nach thematischem Zusammenhang doppelt oder mehrfach vorhanden. Dennoch bleibt die Sammlung wegen ihres Umfanges relativ schwer benutzbar, so dass durch ein Schlagwortverzeichnis etwas größere Transparenz zu erzielen versucht wurde. Dieser Index erhebt keine Anspruch auf Vollständigkeit und sollte daher parallel zur eigentlichen Verzeichnung der Bände benutzt werden!
Wiesbaden, im Januar 1995, Jochen Dollwet
Siehe auch Bibliotheksbestand EJ.
Zugänge:
1. 1985-1993, Schenkung (mit Vertrag): Ernst Jungmann (Privatperson)
Vollständig erschlossen. Die Erschließung des Bestandes erfolgte 1995 durch Dipl. Archivar (FH) Jochen Dollwet.
(Stand 1995)
Findmittel: 1. Repertorium mit Index von Jochen Dollwet 1995
2. Realkatalog der Bibliothek als Datenbankausdruck
Datenbankerschließung in FAUST/Arcinsys seit 2020
Bearbeiter: Jochen Dollwet, 1995
300 Bände, 712 Buchbände (s. Bibliotheksbestand EJ) 16 lfd.m
Bestand
Literatur: Zu Besuch bei Ernst Jungmann. Wahre Schätze in 250 dicken Bänden, in: Blickpunkt Biebrich. Informationsblatt für Biebrich und Amöneburg, 11. Jg., Nr. 126, Mai 1992, S. 21.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:15 MESZ