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Erlasse und Ausstandsgesuche wegen der Zahlung von Erbleihzinsen vom Gut Zeppenfeld
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Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.2. Adel und adlige Güter
1794-1804
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Erhebung von Ansprüchen der Zensiten des Ottensteinischen Hofguts zu Salchendorf an die dortige Gemeinde wegen des Haustücks auf dem Stemmelkopf und des so genannten Höfer Wäldchens (1794); Gesuch der Gemeinde Zeppenfeld um einen dreimonatigen Zahlungsausstand der Peterstagzinsen (1799); Gesuch des Johannes Engel Otterbach und Johann Jacob Schmitt zu Salchendorf um einen Zahlungsausstand bei der schuldigen Fruchtpacht (1799); Gesuch der Gemeinde Wiederstein um Erlass eines Teils der vorjährigen Petrizinsen (1800); Gesuch der Gemeinde Zeppenfeld um einen Ausstand der Bezahlung herrschaftlicher Zinsen (1800); Gesuch des Johann Arnd Christ zu Zeppenfeld um einen Zahlungsausstand herrschaftlicher Abgaben (1801); Gesuch des Johannes Wilhelm Fey zu Zeppenfeld um einen Zahlungsausstand der herrschaftlichen Peterstagzinsen (1802-1804); Gesuche des Arndt Buhl zu Wiederstein, Vormund der Kinder des Arnd Petri, um einen Zahlungsausstand der vorjährigen Petrizinsen (1802); Gesuch des Georg Christ zu Zeppenfeld um einen Erlass eines Teils der Erbleihezinsen (1802); Gesuch der Witwe des Jacob Schmidt zu Salchendorf um einen halbjährigen Zahlungsausstand (1804). Korrespondenten u.a.: Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg), von Neufrille (Dillenburg), Amtmann Krumm (Burbach).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.