UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. II
Enthält: Anwesend: Rektor Vogler; 1.) Bericht des Mag. Christoff Stahel (Anm. 1) als Prokurator der Ehefrau des Friderich Winckler über seine Klage gegen Wendel Ochsenbach vor der Stadt und dessen Gegenklage: Befehl zur Erwiderung darauf. [UAT 2/2, Bl. 50']; 4.) Schlaghändel zwischen dem Stipendiaten Mathias Löcker (Locker) (Anm. 2) und dem Sohn des Dr. Gerhard; Entschuldigung und Bitte um Strafnachläs durch Löcker: dessen zweitägige Inkarzerierung; 2.) Supplik des Schweizer stud. iur. Anthonius Dorivallus um Hilfe gegen seine Beleidigung durch seinen Gastwirt N. Weiland Weißgerber: dessen Ermahnung durch Dr. Schnepff betr. Wohnenlassen des D. [UAT 2/2, Bl. 51]; 3.) Klage der Barbara Oßwald über ihr Verlassen durch ihren Hauswirt und Supplik um Bewilligung der Öffnung dessen durch Mag. Gregor Funck beschlagnahmten Fasses zur Herausgabe ihrer Kleider: Bewilligung des Öffnung, in Beisein des Notars, des Pedellen und des Funck. [UAT 2/2, Bl. 51]; 5.) Supplik des Joseph Heckmayer (Heckmaier) um Hilfe bei der Eintreibung der Schulden des weggezogenen Studenten Leon Rauenspurger (Anm. 3): Begleichung der Schulden durch Dr. Nikolaus Varnbüler sowie Anzeige an Heckmayer betr. Unterlassen von Verleihungen an nicht anvertraute "Gesellen". [UAT 2/2, Bl. 51'] [UAT 2/2, Bl. 51']; Anm. 1: MUT 179, 22 (?). Anm. 1: MUT 111, 50 (?). Anm. 2: MUT 177, 37.
Akte
Acta Senatus, Bd. II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Gemeinfrei
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bb Vertretungs- und Beratungsorgane (Tektonik)
- Bb 1 Universitätssenat(e) (Tektonik)
- Akademischer Senat (1477-1969) (Tektonik)
- Akademischer Senat (I), Protokolle (Bestand)
- Acta Senatus, Bd. II (Archivale)
Public Domain Mark 1.0 Universell