Matheus Scheifelin, Hans Baur und Enderlin Buck, Bürger zu Ulm, sowie Jakob Schatz von Offenhausen, des Scheifelins Schwager, verkaufen dem Ulrich Ehinger von Balzheim zu Großkötz, des Älteren des Rats zu Ulm, ihr Erbrecht auf einer Sölde zu Offenhausen, zwischen Martin Klaibers Sölden und dem gemeinen Gäßlein samt Wiesen am Kirchberger Steig für ledig Erblehen, abgesehen von einer Gült (Öl, Hühner, Hennen, Eier).
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Matheus Scheifelin, Hans Baur und Enderlin Buck, Bürger zu Ulm, sowie Jakob Schatz von Offenhausen, des Scheifelins Schwager, verkaufen dem Ulrich Ehinger von Balzheim zu Großkötz, des Älteren des Rats zu Ulm, ihr Erbrecht auf einer Sölde zu Offenhausen, zwischen Martin Klaibers Sölden und dem gemeinen Gäßlein samt Wiesen am Kirchberger Steig für ledig Erblehen, abgesehen von einer Gült (Öl, Hühner, Hennen, Eier).
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 207 M U 283
HStA München, GU Neu Ulm, Fasz. 32 U 387
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 207 M Ulm, Reichsstadt: Zugang Hauptstaatsarchiv München
Ulm, Reichsstadt: Zugang Hauptstaatsarchiv München >> Urkunden
1555 Februar 13
Urkunden
Aussteller: Matheus Scheifelin, Bürger zu Ulm; Hans Baur, Bürger zu Ulm; Enderlin Buck, Bürger zu Ulm; Jakob Schatz von Offenhausen
Siegler: Christoph Neuthart, des älteren geheimen Rats zu Ulm; Hans Krafft, des älteren geheimen Rats zu Ulm
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.
Siegler: Christoph Neuthart, des älteren geheimen Rats zu Ulm; Hans Krafft, des älteren geheimen Rats zu Ulm
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:44 MEZ
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