Conrad Linck gen. Schaff auf Feuerbach, zu Stuttgart gef., weil er am "Anschlag" der Feuerbacher Bauern gegen die Stuttgarter Ehrbarkeit teilgenommen und in ihren Haufen geschworen hatte, jedoch auf Fürbitten seiner Frau und Freundschaft mit der Auflage freigel., als "Abtrag" einen großen Frevel von 14 lb h zu bezahlen, der seinem Vetter Hans Linck, Schultheiß zu Feuerbach, wegen seiner treuen Dienste zugestellt wurde, sein Leben lang weder heimliche noch offene Zechen zu besuchen, außer einem abgebrochenen Brotmesser keine Wehr noch Waffen zu tragen, verspricht unter Eid, diese Artikel zu befolgen, sich fortan wohl zu verhalten und allem Aufruhr zu entsagen, und schwört U.
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Conrad Linck gen. Schaff auf Feuerbach, zu Stuttgart gef., weil er am "Anschlag" der Feuerbacher Bauern gegen die Stuttgarter Ehrbarkeit teilgenommen und in ihren Haufen geschworen hatte, jedoch auf Fürbitten seiner Frau und Freundschaft mit der Auflage freigel., als "Abtrag" einen großen Frevel von 14 lb h zu bezahlen, der seinem Vetter Hans Linck, Schultheiß zu Feuerbach, wegen seiner treuen Dienste zugestellt wurde, sein Leben lang weder heimliche noch offene Zechen zu besuchen, außer einem abgebrochenen Brotmesser keine Wehr noch Waffen zu tragen, verspricht unter Eid, diese Artikel zu befolgen, sich fortan wohl zu verhalten und allem Aufruhr zu entsagen, und schwört U.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 4579
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 8. Band 8: Stuttgart, Stadt und Amt >> 2. Stuttgart, Amt >> 2.1. Amtsorte >> 2.1.9. Feuerbach
1526 Januar 27 (Sa n. Pauli Bekehrung)
Ausf., Perg.; 2 S.
Urkunden
Siegler: 1) Johann Stickel, Bm. 2) Ulrich Gabler, des Gerichts zu Stuttgart
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Linck, Hans
Linck, Konrad
Feuerbach : Stuttgart S
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:27 MEZ
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