Vormundschaft Trentelkamp
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B-Vormund, 13
B-Vormund Vormundschaften (Causae pupillares)
Vormundschaften (Causae pupillares) >> 1701-1800
1747
Enthält: Zinngießer Alexander Jakob Bendtfeldt (Bintfelt) am Fischmarkt, + 1742, wird 1729 Vormünd über die Kinder der verstorbenen, auf dem Spiekerhof wohnhaft gewesenen Eheleute Johan Godfrid Trentelkampf und Sofie Gertrud Brinck, nämlich Anton Henrich 24 Jahre, Johan Herman 22 Jahre, Anna Maria 17 Jahre, Johan Godfrid 13 Jahre, Maria Gertrud 9 Jahre und Christoph Bernard Trentelkampf 7 Jahre alt. Der Vormund stirbt 1742, neuer Vormund wird Zinngießer Johan Henrich Gallenkamp, der dessen Witwe heiratet; nach dessen Tod legt 1747 die Witwe dem Rat Rechnung. Ebenso haben die Vormünder Rechnung gelegt. Erwähnt werden (insbesondere auf zahlreichen Quittungen von Handwerkern, die an Trentelkamps Haus gearbeitet haben): Berent Bremer; Michael Henrich Oesterman; Schuster Jobst Bömer; M. Engelbert Ahlerman; Steinhauer Johan Otto; Schreinergeselle Johan Wilhelm Keilhöver; Schlosser I. B. Hillebrandt; Zimmermann M. Hülsman; Schmied Reinard Pröpsting; Zimmerer Wilhelm Volmer; Steinhauer A. Höltzer; Konrad Wipperman; Schreiner Bernhard Nieman; die Leinenweber Johan Jürgen und Henrich Herman Wentzeloh; Glaser Bernhard Henrich Lammerdinck; die Zimmermeister Henrich Forck und Bernd Wilhelm Hilck; Buchbinder Johan Lutz; Anton Niehaus; Georg Henrich Johanninck, Vikar an Martini; Steinhauer Johan Neuhaus; Schreiner Johan Mauriz [Mauritz] Twenhöven; die Glaser Johan Henrich und Johan Franz Weverinck; Zimmermann Bernard Henrich Köster; Witwe Peter Zurmöllen.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:28 MEZ