Geburtsbrief: Margreth Lindt
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5093
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1618 Januar 23, Zinstag (= Dienstag)
Regest: Schultheiss und Gericht der Stadt Elsass-Zabern bekennen: Margreth Lindt ist mit Salomon Otth von Reitlingen, Maurer, verheiratet und will mit ihm sich nach Reitlingen begeben, wo sie beide sich haushäblich niederlassen wollen. Bei ihren Pflichten gegen Leopold, Erzherzog zu Österreich, Bischof zu Strassburg etc. bezeugen sie, dass Margreth Lindt die eheliche Tochter ist des Jacob Lindt, Karchers, und der Maria Scholl, die vor ungefähr 30 Jahren in Zabern nach kathol. Brauch zu Kirche und Strasse gegangen sind. Margreth Lindt ist in Zabern in unser lieben Frauen Stift- und Pfarrkirche getauft worden.
Taufpaten: Matern Meyer des Rats selig und Anna Götz, Ehefrau des Hans Eberbach, Bürgers und Gastgebers zum Bock. Die Zaberner und deren Kinder sind keinem Herrn mit Leibeigenschaft zugetan, sondern freizügig und unverbunden, daher ist Margreth der Leibeigenschaft ebenfalls entladen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt 29. Januar 1618.
Taufpaten: Matern Meyer des Rats selig und Anna Götz, Ehefrau des Hans Eberbach, Bürgers und Gastgebers zum Bock. Die Zaberner und deren Kinder sind keinem Herrn mit Leibeigenschaft zugetan, sondern freizügig und unverbunden, daher ist Margreth der Leibeigenschaft ebenfalls entladen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt 29. Januar 1618.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Insigel der Stadt Zabern
Siegel (Erhaltung): in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ