Notariatsinstrument des Nikolaus Vinck: Franz Rummel, Bürger zu Nürnberg, namens des Rates daselbst erklärt, dass Benedikt Frey die 19 ½ fl. Leibgedings aus der Losungstube, die ihm bei der Erbteilung mit seinem Bruder Hans Frey und seiner Schwester, "der Schutensamyn Kint", zugefallen seien, nebst weitern 7 fl., die ihm der genannte Hans Frey aus seinem Anteil überlassen habe, den Losungern um 182 fl. verkauft habe, so dass diese ihm also nichts mehr schuldig seien. - Zeugen: Wolff Teler und Herman von Layen.
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Notariatsinstrument des Nikolaus Vinck: Franz Rummel, Bürger zu Nürnberg, namens des Rates daselbst erklärt, dass Benedikt Frey die 19 ½ fl. Leibgedings aus der Losungstube, die ihm bei der Erbteilung mit seinem Bruder Hans Frey und seiner Schwester, "der Schutensamyn Kint", zugefallen seien, nebst weitern 7 fl., die ihm der genannte Hans Frey aus seinem Anteil überlassen habe, den Losungern um 182 fl. verkauft habe, so dass diese ihm also nichts mehr schuldig seien. - Zeugen: Wolff Teler und Herman von Layen.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 3407
Lade 23 Nr. 71; V 94/1 Nr. 3407
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475
1474
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit Notarssignet und Unterschrift des Notars
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: Gescheen sein dise ding etc. 1474.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1474
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: Gescheen sein dise ding etc. 1474.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1474
Teler, Wolf
Vinck, Nikolaus (Notar)
Frey, Benedikt
Frey, Johann
Layen, Herman von
Rumel (Rummel) Franz, Ritter
Schutensamin
Nürnberg, Losungstube
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Reichsstädtische Zentral- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Losungamt - siehe auch Nürnberger Archivalien sowie Ämterrechnungen (Tektonik)
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- Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden (Bestand)
- Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475 (Gliederung)
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