Klägerin: Ölgard von Ahlefeldt, Witwe des Wulf von Ahlefeldt zu Kaden, Beklagte: Marcus Vicke, Lizentiat der Rechte, zu Krempe als Bevollmächtigter seines Vaters Jacob Vicke zu Elskop, Peter Wulff namens seiner Frau Anne, Albert Hauschildt namens seiner Frau Catharina, Johann Drake namens seiner Frau Margarethe, Thomas Greve, Martin Drewes und Simon Rave als Vormünder der Margarethe Kleiße (Kleisen), Witwe des Claus Kleiße, Johann Schultze namens der Witwe Magdalena Kleiße, Gesche Kleiße, Frau des Carsten Kleiße, Gesche Körner, Frau des Cord Körner, Bürger und Einwohner zu Hamburg und sämtlich Erben des Walter Kleiße, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Martin Khun, Dr. Christoph Stauber, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Streitgegenstand: Streit um Einziehung von Höfen durch Ölgard von Ahlefeldt; Behauptung der Erben, dass Ölgard von Ahlefeldt durch Inhaftierung des Walter Kleiße zu Landverkäufen zwingen wollte, ihn mit Gewalt von seinen beiden Höfen vertrieben hatte. Ölgard von Ahlefeldt sagt aus, dass Walter Kleiße die Hofdienste und Deich-Verpflichtungen nicht erfüllt habe, deswegen inhaftiert wurde und die beiden Marschhöfe verlor. Die Gegenseite solle sich an ihren Sohn wenden, da er das Gut Haselau 1597 mit allen rechtlichen Verpflichtungen übernommen habe