Mutter und Konvent des Gotteshauses St. Elisabeth des Ordens des hl. Franziskus zu Ehingen belehnen Georg Schmidt gegen ein Bestandsgeld von 250 fl. und genannte jährliche Leistungen mit ihrem Hofgut zu Untergriesingen, das ihm der bisherige Bestandsmann, sein Vater Johann Georg Schmidt gegen ein festgesetztes Leibgedinge übergibt.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {H 224 Bd. 81 (Urbarium II), T. I., S. 68-69}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 b Sammlung Ehingen (Donau)
Sammlung Ehingen (Donau) >> Urkunden
1742 Februar 13
Urkunden
Zeugen: Syndikus von Hellersperg; Johann Georg Schmidt; Georg Schmidt; Johannes Schmidt von Donaurieden, beide Söhne des ersteren; Antoni Männe von Nasgenstadt; Antoni Hildeprandt von Griesingen, beide Tochtermänner und Beiständer des Johann Georg Schmidt; Martin Schmidt, Bruder des alten Georg [!] Schmidt; Marx Kley von Griesingen, Gegenschwäher [des Johann Georg Schmidt]. Zusatz, daß 1744 der neue Beständer Georg Schmidt verstorben ist und 3 Kinder hinterlassen hat.
Hellersperg, Joseph Anton von; Kaiserlicher Rat, Syndikus der schwäbisch-österreichischen Landstände
Hildebrandt, Anton
Kley, Max
Männe, Anton
Schmidt, Georg
Schmidt, Johann Georg; Bauer
Schmidt, Johannes
Schmidt, Martin
Donaurieden : Erbach UL
Ehingen (Donau) UL; Kloster
Griesingen UL
Nasgenstadt : Ehingen (Donau) UL
Untergriesingen, aufgeg. in Griesingen UL; Hofgut
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:19 MEZ
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