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6/25 [Nr. 31]: (D) 1590 Aug. 21 (T) Visitationsrezeß der Kommissare Erasmus v. Layningen, Landhofmeister; M. Aichmann, Kanzler; Johannes Magirus, Propst zu Stuttgart; Lucas Osiander; Balthasar Eisengreis
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6/25 [Nr. 31]: (D) 1590 Aug. 21 (T) Visitationsrezeß der Kommissare Erasmus v. Layningen, Landhofmeister; M. Aichmann, Kanzler; Johannes Magirus, Propst zu Stuttgart; Lucas Osiander; Balthasar Eisengreis
Enthält: (I) 1) Die Univ. hat Bürger und Wirte in Tübingen und den Nachbardörfern, die die Studenten zum Zechen verleiten, den Amtleuten anzuzeigen.; 2) Ebenso die Gewandschneider, Krämer, Wirte, die den Studenten Unnötiges auf Borg "anhenken".; 3) Der oeconomus bursae ist - außer von deputierten Inspektoren - unversehens auf Menge und Preise des Verkauften zu prüfen und darf nicht soviel Schulden machen.; 4) Die facultas medica kann für ihre anatomias Leichen hingerichteter Personen anfordern von den Amtleuten in Urach, Herrenberg, Nürtingen und Böblingen.; 5) Univ. und facultas medica haben mit Beiziehung eines von der herzoglichen Kanzlei gestellten Stuttgarter Medicus Zustand und Taxe der Apotheken zu visitieren.; 6) Die Dekane der 3 oberen Fakultäten behalten von jeder Disputation ein Exemplar und legen es bei der Visitation vor.; 7) Für die Ficklersche Stiftung sind die ausständigen Zinsen einzuziehen.; 8) Zur sofortigen Abstellung von erkannten Fehlern ist mit der Stadt im Vertrauen zusammenzuarbeiten. (123-126').
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.