Interview mit Alfred Mark
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 A140057/102
Nr. 16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V.
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19. Juli 1995
Interview von Martin Ulmer, Geschäftsführer in der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., und von Ulrike Baumgärtner, Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., mit Alfred Mark (Schreiner, geboren 20.06.1917, früher: Alfred Wochenmark), Sohn des Vorsängers der jüdischen Gemeinde Tübingen ab 1925 Dr. Josef Wochenmark (geboren 18.06.1880 Regwadov, Galizien; gestorben 08.03.1943 Stuttgart) und Bella Wochenmark (geboren 14.01.1887; gestorben 16.10.1944 Auschwitz, geborene Freudenthal) und Bruder von Arnold Marque (geboren 31.03.1921 in Crailsheim, Konditor/Versicherungskaufmann; früher: Arnold Wochenmark), über:
Diskriminierungen von Mitschülern am Uhland-Gymnasium in Tübingen. Berufswunsch in Tübingen. Sozialistische Einstellungen in der Jugend. Kurze Mitgliedschaft in der SAJ mit Helmut Erlanger (Rechtsanwalt, geboren 09.07.1908 - gestorben 1982) und bei den jüdischen Werkleuten. Boykottaktion am 1. April 1933 in Tübingen. Sommer 1933 Emigration in die Schweiz. Erziehung durch die Eltern. Ausbildung als Möbelschreiner in der Schweiz. Zionistische Orientierung. Kontakt in den 30er Jahren zu den Eltern nach Tübingen und Schwäbisch Gmünd. 1937 Emigration in die USA. Arbeit als Bauschreiner. Meldung als Kriegsfreiwilliger. Vier Jahre Kriegsdienst. Wohnung in Queens/New York. Arbeitslosigkeit in der USA. Arbeit als Ladenschreiner in New York. Teilhaber einer Schreinerei. Mitglied in einer jüdischen Gemeinde. Verhältnis zu seinem Bruder.
Diskriminierungen von Mitschülern am Uhland-Gymnasium in Tübingen. Berufswunsch in Tübingen. Sozialistische Einstellungen in der Jugend. Kurze Mitgliedschaft in der SAJ mit Helmut Erlanger (Rechtsanwalt, geboren 09.07.1908 - gestorben 1982) und bei den jüdischen Werkleuten. Boykottaktion am 1. April 1933 in Tübingen. Sommer 1933 Emigration in die Schweiz. Erziehung durch die Eltern. Ausbildung als Möbelschreiner in der Schweiz. Zionistische Orientierung. Kontakt in den 30er Jahren zu den Eltern nach Tübingen und Schwäbisch Gmünd. 1937 Emigration in die USA. Arbeit als Bauschreiner. Meldung als Kriegsfreiwilliger. Vier Jahre Kriegsdienst. Wohnung in Queens/New York. Arbeitslosigkeit in der USA. Arbeit als Ladenschreiner in New York. Teilhaber einer Schreinerei. Mitglied in einer jüdischen Gemeinde. Verhältnis zu seinem Bruder.
0'36
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
Zur Nutzung der audiovisuellen Unterlagen bitte in Verbindungsetzen mit: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. , info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de, Dr. Martin Ulmer, 07071-763555 oder Tel. 0174-3046043
Baumgärtner, Ulrike; Historikerin
Mark, Alfred; Schreiner, früher: Alfred Wochenmark, 1917-
Tübingen TÜ; Juden
Tübingen TÜ; Judenverfolgung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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