Bodo von Rutenberg unter Zustimmung von Sophie von Gropeling (Gröbelingk), des sel. Siverd von Rutenberg Wittwe, für ihre Söhne Hans und Bertold von Rutenberg, und der letzteren Vormünder, belehnt Henning und Werner Kalm, des sel. Werner Söhne, Curdt Kalm u. seine Brüder, des sel. Albrecht Söhne, und Chrph Kalm, des sel. Henning Sohn, mit dem halben Zehnten zu Woltorf. Gegeben zu Hildensheim nach Christj geburdt 1573 Montags nach Martini episcopj (16. November). Mit beiden Siegeln an Pergamentstr. (das an 1. Stelle: Allianzwappen - von Rutenberg - von Gropeling).
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Bodo von Rutenberg unter Zustimmung von Sophie von Gropeling (Gröbelingk), des sel. Siverd von Rutenberg Wittwe, für ihre Söhne Hans und Bertold von Rutenberg, und der letzteren Vormünder, belehnt Henning und Werner Kalm, des sel. Werner Söhne, Curdt Kalm u. seine Brüder, des sel. Albrecht Söhne, und Chrph Kalm, des sel. Henning Sohn, mit dem halben Zehnten zu Woltorf. Gegeben zu Hildensheim nach Christj geburdt 1573 Montags nach Martini episcopj (16. November). Mit beiden Siegeln an Pergamentstr. (das an 1. Stelle: Allianzwappen - von Rutenberg - von Gropeling).
NLA WO, 114 Urk, Nr. 495
NLA WO, 114 Urk Familie von Kalm
Familie von Kalm >> 1 I. PassivLehen >> 1.10 K - Adel >> 1.10.17 K17 - v. Rautenberg
16.11.1573
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ