Worms (St. Martin): Erzbischof Siegfried II. von Mainz bekundet, daß er, nachdem er einst als Probst der Kirche St. Martin in Worms dieser das Patronatsrecht der Kirche St. Lampertus in Worms, die zu ders. Probstei gehörte, übertragen hatte, dies jetzt, da die Wormser [Dom-] Kirche seiner Gewalt untersteht, aufgrund der Bitte des Konvents und des Probstes Siegfried (Sifridus) von St. Martin bestätigt hat. Weil die Einkünfte des Dekanats von St. Martin nur gering sind, um jemanden davon zu ernähren (sustentari), soll der Dekan gleichzeitig die Kirche St. Lampertus mit ihrem Dekanat besitzen und aus deren Einkünften an St. Martin jährlich 30 Schilling Wormser Geld bezahlen.
Vollständigen Titel anzeigen
Worms (St. Martin): Erzbischof Siegfried II. von Mainz bekundet, daß er, nachdem er einst als Probst der Kirche St. Martin in Worms dieser das Patronatsrecht der Kirche St. Lampertus in Worms, die zu ders. Probstei gehörte, übertragen hatte, dies jetzt, da die Wormser [Dom-] Kirche seiner Gewalt untersteht, aufgrund der Bitte des Konvents und des Probstes Siegfried (Sifridus) von St. Martin bestätigt hat. Weil die Einkünfte des Dekanats von St. Martin nur gering sind, um jemanden davon zu ernähren (sustentari), soll der Dekan gleichzeitig die Kirche St. Lampertus mit ihrem Dekanat besitzen und aus deren Einkünften an St. Martin jährlich 30 Schilling Wormser Geld bezahlen.
252/6
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 20 Orte, Buchstabe W >> 20.23 Worms (St. Martin)
1210 Januar 20, Mainz
Ausf., Perg., Sg. abgef., Reste der Schn.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1210, xiii kalendas Februarii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried, Domkantor zu Mainz, Gerbodo, Probst von St. Paul in Worms, Rifrid, Scholaster von St. Peter in Mainz, Werner v. Bolanden und sein Bruder Philipp, Heinrich von 'Okkenheim' [Hockenheim?], Herbord Winkelpost, Dirolf, Bürger von Worms.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Reg.: Böhmer-Wille, Regg. Mzer EBB Bd. 2, Nr. 138, S. 144.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried, Domkantor zu Mainz, Gerbodo, Probst von St. Paul in Worms, Rifrid, Scholaster von St. Peter in Mainz, Werner v. Bolanden und sein Bruder Philipp, Heinrich von 'Okkenheim' [Hockenheim?], Herbord Winkelpost, Dirolf, Bürger von Worms.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Reg.: Böhmer-Wille, Regg. Mzer EBB Bd. 2, Nr. 138, S. 144.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ
Namensnennung 4.0 International