Anna, Witwe des Adlerwirts Ludwig Lipp, Hans Weber, ihr Kriegsvogt, Hans Lipp, Konrad Klinck, sowie Michel Reichardt anstelle seiner Ehefrau Magdalena, sodann Gall Rees der ältere als verordneter Pfleger, die zwei noch unverheirateten Kinder des Ludwig Lipp und seiner Frau Anna, Ludwig und Anna genannt, alle wohn- und sesshaft zu Schietingen im Amt Nagold, Jaus Erhard im Namen des Ehevogts, seine Hausfrau Anna, verbürgert zu Talheim in Kechlerischem Gebiet, beurkunden, dass Ludwig Lipp der ältere für ihren Stiefsohn Ludwig Lipp, Schneider, Kind aus der Ehe des Ludwig Lipp mit der Dorothea Klinck, und Anna, vor ungefähr 16 Jahren geboren, bei Herzog Friedrich von Württemberg und Teck, Graf von Mömpelgard, etc., nach dem Tod des Ludwig Lipp des alten aus dessen Verlassenschaft durch Schultheiß und Geschworene zu Schietingen die väterliche und mütterliche Erbschaft zuteilen werden und zwar insgesamt 242 Gulden 43 Kreuzer. Dies erfolgt unter der Bürgschaft und Kaution von 375 Gulden aus der Sohnes, der brüderlichen, schwesterlichen und schwägerlichen Erbschaft. Darauf verspricht Anna Lipp, dass wenn ihr Schwiegersohn Ludwig Lipp wieder ins Land kommen sollte, dieser die Bürgschaft von 242 Gulden 43 Kreuzer als Bargeld erhalten wird. Dafür geben Anna Lipp und ihre Erben insgesamt 375 Gulden Kaution

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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