Tobias Pögl, kurbayer. Pfleg- und Hauptmannschaftamtsverwalter in Erding, beurkundet auf Ersuchen des Veith, Sohn des Simon Kern von Langengeisling, dass dessen Bruder, der die niederen Weihen empfangen wolle, ehelicher Geburt und frei von Leibeigenschaft sei. Nach Aussage der beigezogenen Zeugen Leonhard Neumayr und Caspar Käpflinger, sind die Eltern vor etwa 40 Jahren von dem damaligen, inzwischen verstorbenen Pfarrer Johann Ott von Langengeisling in der dortigen St. Martinskirche nach christlich katholischem Gebrauch vermählt worden, hätten im dortigen Wirtshaus die Hochzeit gefeiert und sich auf einer Eigensölde häuslich niedergelassen; S: Tobias Pögl
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Tobias Pögl, kurbayer. Pfleg- und Hauptmannschaftamtsverwalter in Erding, beurkundet auf Ersuchen des Veith, Sohn des Simon Kern von Langengeisling, dass dessen Bruder, der die niederen Weihen empfangen wolle, ehelicher Geburt und frei von Leibeigenschaft sei. Nach Aussage der beigezogenen Zeugen Leonhard Neumayr und Caspar Käpflinger, sind die Eltern vor etwa 40 Jahren von dem damaligen, inzwischen verstorbenen Pfarrer Johann Ott von Langengeisling in der dortigen St. Martinskirche nach christlich katholischem Gebrauch vermählt worden, hätten im dortigen Wirtshaus die Hochzeit gefeiert und sich auf einer Eigensölde häuslich niedergelassen; S: Tobias Pögl
Hochstift Freising Urkunden, BayHStA, Hochstift Freising Urkunden 2186
HU Freising F. 198
Hochstift Freising Urkunden
Hochstift Freising Urkunden >> 1601-1700
1687 März 17
Hochstift Freising Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Siegel fehlt
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Erding
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1687
Monat: März
Tag: 17
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Erding
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1687
Monat: März
Tag: 17
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:37 MESZ
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