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Nachlass Landmann, Robert von (Bestand)
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Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 5 Abteilung V: Nachlässe und Sammlungen >> 5.1 Nachlässe und Familienarchive >> 5.1.2 Nachlässe >> Nachlässe L - P
1845-1974
Kurzbeschreibung Nachlass Robert von Landmann: Lebensdaten: 12.1.1845 - 11.3.1926 Beruf bzw. Ämter: Jurist und Politiker; 1869 Sekretär der Handels- und Gewerbekammer in Augsburg, Redakteur der Augsburger Allgemeinen Zeitung; 1876 Rechtspraktikant im Bayer. Staatsministerium des Innern; 1877 Bezirksamtsassessor; 1879 Regierungsassessor; 1883 Regierungsrat; 1893 Ministerialrat; 1895 Bayer. Minister für Kirchen- und Schulangelegenheiten; 1902 Entlassung Inhalt: Persönliche Dokumente (Personenstandsdokumente, Zeugnisse, Familienbriefe, Studienunterlagen, Laufbahnunterlagen); Tagebücher (1902-1921); familiäre Korrespondenz (Bruder Karl, Bruder Max, Schwester Wilhelmine, Ehefrau Gabriele, geb. von Auer, Felix, Angela, geb. Gräfin von Westarp, Irene von Keller, Fritz von Keller, Julius von Auer, Ludwig von Auer); Unterlagen aus der Ministerzeit (u.a. Kaiserbesuch in Nürnberg 1902, Hofrangklassen 1895, Einladungen und Gratulationen, Ernennungen, Ehrungen, Hofleben, Protokollarisches, Adelserhebung, Kontakte zur Geheimpolizei, Finanzen, Gewerbeordnung, Banken); Korrespondenz (u.a. Alfred Lüdke 1918 zur Kriegsschuldfrage, Georg Graf von Hertling, Gabriel von Seidl, Karl Theodor von Heigel, Walter Goetz, Balthasar von Daller, Ernst Heinrich Ritter von Possart, Georg Ritter von Orterer, Anton Heß, Ernst Graf Moy, Friedrich von Thiersch, Clara Ziegler, Max von Pettenkofer, Cosima Wagner, Maximilian Alexander Frhr. von Feilitzsch, Max von Seydel); juristische Veröffentlichungen; Prozess Thomas Strobl 1868; Korrespondenz betr. Rücktritt; Unterlagen der Familie Landmann (u.a. Erbschaftsauseinandersetzung 1873); Gästebücher; Haushaltsbücher und Rechnungen; Wohnsitz in Tutzing; Mitgliedschaft in Vereinen; Herausgeberschaft von Zeitschriften; Manuskripte; Fotos; Zeitungsausschnitte; Flugblätter; Anschläge; Plakate v.a. aus der Revolutions- und Rätezeit in Bayern; Nachrufe; Zeichnungen Vorbemerkungen zur Ersterfassung: 1. Die Aktenpäckchen wurden so erfasst, wie sie im Hause von Dr. von Keller, Tutzing vorgefunden wurden. 2. Soweit vorhanden, wurden die handschriftlichen Bezeichnungen auf diesen Aktenpäckchen in das hier vorgelegte Verzeichnis übernommen. 3. Das Nummern-System dieses Verzeichnisses beinhaltet keinerlei systematische Ordnung. 4. Die abgesetzte, letzte Vermerkzeile auf den nachfolgenden Blättern notiert knapp die Aussagekraft und die denkbare historiographische Verwendungsmöglichkeit. München, 18.9.1987 Dr. Hans-Michael Körner Das kleine Familienarchiv Landmann (7 AE), das fast überwiegend aus Material zu Robert von Landmann bestand, wurde in den NL Robert von Landmann integriert. München, 20.3.2020 Joachim Glasner Weitere Bestände: Abt. V Familienarchive von Auer, von Breslau, von Keller
Nachlass Landmann, Robert von
Dr. Hans-Michael Körner
107
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.