Kurfürst Philipp von der Pfalz verleiht dem Hans Scheuermann zu Lambsheim, dessen Ehefrau Else und ihren Erben den Bauernhof zu Lambsheim mit Häusern, Scheunen, Ställen, Zugehörung und aufgelisteten Gütern in Lambsheimer, Weißheimer und Eyersheimer Mark unter detaillierter Nennung zahlreicher Bedingungen. Hans etc. leisten als jährliche Abgaben 100 Malter Korn und 10 rheinische Gulden, 2 Wagenladungen Heu und ein Drittel des Weinertrags an den Zollschreiber zu Oggersheim; sie verpflichten sich die Güter in gutem Zustand zu halten, die Grenzen und Marksteine regelmäßig zu überwachen und nicht mehr als 10 Pferde und 4 Fohlen auf die Weide zu lassen. Im Gegenzug erhalten sie in 40 rheinische Gulden zum Bau in den nächsten 3 Jahren sowie 50 Stück Bauholz aus den Wachenheimer Wäldern und 400 Gebinde Stroh vom Zehnten zu Lambsheim als Starthilfe. Ferner sind sie für diese Güter von Bede und Frondienst sowie vom Zehnten auf die Winterfrucht in Lambsheim befreit. Als Unterpfand geben Hans etc. ein Haus und Hof mit Zugehörung und Begriff sowie ein Gärtlein und aufgelistete Güter, welche der Rat zu Lamsbheim auf einen Wert von 50 Gulden schätzt. Die Urkunde enthält eine Auflistung der Äcker, Wiesen und Weingärten in den genannten Marken unter Nennung von Größen und Anrainern.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz verleiht dem Hans Scheuermann zu Lambsheim, dessen Ehefrau Else und ihren Erben den Bauernhof zu Lambsheim mit Häusern, Scheunen, Ställen, Zugehörung und aufgelisteten Gütern in Lambsheimer, Weißheimer und Eyersheimer Mark unter detaillierter Nennung zahlreicher Bedingungen. Hans etc. leisten als jährliche Abgaben 100 Malter Korn und 10 rheinische Gulden, 2 Wagenladungen Heu und ein Drittel des Weinertrags an den Zollschreiber zu Oggersheim; sie verpflichten sich die Güter in gutem Zustand zu halten, die Grenzen und Marksteine regelmäßig zu überwachen und nicht mehr als 10 Pferde und 4 Fohlen auf die Weide zu lassen. Im Gegenzug erhalten sie in 40 rheinische Gulden zum Bau in den nächsten 3 Jahren sowie 50 Stück Bauholz aus den Wachenheimer Wäldern und 400 Gebinde Stroh vom Zehnten zu Lambsheim als Starthilfe. Ferner sind sie für diese Güter von Bede und Frondienst sowie vom Zehnten auf die Winterfrucht in Lambsheim befreit. Als Unterpfand geben Hans etc. ein Haus und Hof mit Zugehörung und Begriff sowie ein Gärtlein und aufgelistete Güter, welche der Rat zu Lamsbheim auf einen Wert von 50 Gulden schätzt. Die Urkunde enthält eine Auflistung der Äcker, Wiesen und Weingärten in den genannten Marken unter Nennung von Größen und Anrainern.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 1662, 231
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum I (Kurfürst Philipp von der Pfalz) >> Urkunden
1480 Januar 7 (uff fritag nach der heiligen drier konig tag)
fol. 190v-196v
Urkunden
Ausstellungsort: Heidelberg
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz
Kopfregest: "Bestentnisse brieff Hans Schuermann uber den buwe hoff zuo Lamßheim sagen mit siner zugehorde etc."
Else; m. Hans Schuermann, erw. 1480
Scheuermann (Schuwerman), Hans; zu Lambsheim, erw. 1479, 1487
Eyersheim (Eygersheim), abgeg. bei Weisenheim am Sand DÜW
Lambsheim RP
Oggersheim : Ludwigshafen am Rhein LU
Wachenheim DÜW
Weisenheim am Sand DÜW
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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