Kunigunde (Kunczel), Witwe des Hermann von Altenburg (Allenborg), und ihre Söhne Neidhard (Nithart) und Christoph (Cristoffel) bekunden, dass sie ...
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1193
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1481-1490
1483 Oktober 30
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini millesimo quadringentesimooctuagesimo tercio uff Donerstag nach Symonis et Jude apostolorum
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kunigunde (Kunczel), Witwe des Hermann von Altenburg (Allenborg), und ihre Söhne Neidhard (Nithart) und Christoph (Cristoffel) bekunden, dass sie ihre Besitzungen (gesesse) mit Haus, Hof, Scheune, Garten und Zubehör im Dorf Eiterfeld (Euterfelt), eine weitere Scheune im Kirchhof von Eiterfeld, eine derzeit unbewirtschaftete (ungebuwet) Hofstatt (gadem hoffstadt), eine weitere Hofstatt im Dorf selbst, die hinter dem Hof des Bosse von Buchenau und zwischen [den Hofstätten des] (Egkerclinger) und des Nikolaus (Klaus) Eisenbach liegt, eine Wiese, die oberhalb der Mühle in Eiterfeld liegt, sowie ein Gut in Arzell (Aczelle), das derzeit von Johann Steinmetz (Hans Steynmecz) aus Eiterfeld bewirtschaftet wird - das alles von ihrem Großvater auf sie übergegangen ist - dem Konrad (Kunczen) Eckart und dessen Ehefrau Katharina (Kathrin) für 50 rheinische Gulden auf Wiederkauf verkauft haben. Aus den Besitzungen, [Scheunen] und Wiesen, die derzeit von Heinrich (Heincz) Appermann bewirtschaftet werden, sind die Zinsen, die jährlich an Michaelis [September 29] fällig sind, nun an Konrad und Katharina Eckart zu zahlen. Es besteht Wiederkaufsrecht [mit einer Ankündigungsfrist von] vier Wochen zum Fest Kathedra Petri [Februar 22]. Der Wiederkauf findet im Haus der Käufer in Hünfeld statt. Siegelankündigung. Neidhard von Altenburg besiegelt die Urkunde für sich und seine Mutter Kunigunde. Auf Bitte Christophs besiegelt Simon von Schenkwald die Urkunde. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Dise guetter hat Apt Io[hann] [I.] von Henberg [Henneberg] gelost Petri anno XCIIII° [1494 Februar 22] als er die zu losen hat, auh crafft eyns kauffbr[iefs] den man von dem von Aldenburg hat).
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Widukind (Widekint) von Hoynfilsch
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Schon, Vikar im Stift von Hünfeld
Vermerke (Urkunde): Siegler: Neidhard von Altenburg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Simon von Schenkwald
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kunigunde (Kunczel), Witwe des Hermann von Altenburg (Allenborg), und ihre Söhne Neidhard (Nithart) und Christoph (Cristoffel) bekunden, dass sie ihre Besitzungen (gesesse) mit Haus, Hof, Scheune, Garten und Zubehör im Dorf Eiterfeld (Euterfelt), eine weitere Scheune im Kirchhof von Eiterfeld, eine derzeit unbewirtschaftete (ungebuwet) Hofstatt (gadem hoffstadt), eine weitere Hofstatt im Dorf selbst, die hinter dem Hof des Bosse von Buchenau und zwischen [den Hofstätten des] (Egkerclinger) und des Nikolaus (Klaus) Eisenbach liegt, eine Wiese, die oberhalb der Mühle in Eiterfeld liegt, sowie ein Gut in Arzell (Aczelle), das derzeit von Johann Steinmetz (Hans Steynmecz) aus Eiterfeld bewirtschaftet wird - das alles von ihrem Großvater auf sie übergegangen ist - dem Konrad (Kunczen) Eckart und dessen Ehefrau Katharina (Kathrin) für 50 rheinische Gulden auf Wiederkauf verkauft haben. Aus den Besitzungen, [Scheunen] und Wiesen, die derzeit von Heinrich (Heincz) Appermann bewirtschaftet werden, sind die Zinsen, die jährlich an Michaelis [September 29] fällig sind, nun an Konrad und Katharina Eckart zu zahlen. Es besteht Wiederkaufsrecht [mit einer Ankündigungsfrist von] vier Wochen zum Fest Kathedra Petri [Februar 22]. Der Wiederkauf findet im Haus der Käufer in Hünfeld statt. Siegelankündigung. Neidhard von Altenburg besiegelt die Urkunde für sich und seine Mutter Kunigunde. Auf Bitte Christophs besiegelt Simon von Schenkwald die Urkunde. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Dise guetter hat Apt Io[hann] [I.] von Henberg [Henneberg] gelost Petri anno XCIIII° [1494 Februar 22] als er die zu losen hat, auh crafft eyns kauffbr[iefs] den man von dem von Aldenburg hat).
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Widukind (Widekint) von Hoynfilsch
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Schon, Vikar im Stift von Hünfeld
Vermerke (Urkunde): Siegler: Neidhard von Altenburg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Simon von Schenkwald
Hermann von Altenburg ist 1452 belegt, vgl. Landgrafenregesten online, Nr. 2936.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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