Seelenheilsstiftung der Eheleute Reinbold und Else Lange.
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Urk. 31, 232
Urk. 31, A II, Kloster Immichenhain
Urk. 31 Kloster Immichenhain - [ehemals: A II]
Kloster Immichenhain - [ehemals: A II] >> 1401-1500
1401 Februar 2
Ausf. Perg., Siegel hängt leicht beschädigt an
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: feria quarta proxima post dominicam, qua cantatur in ecclesia Circumdederunt
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Reinbold Lange und seine Ehefrau Else bekunden, dass sie zum Heile ihrer Seele, der Seelen aller der ihren und aller Gläubigen Seelen dem Stift Immichenhain für den Fall ihres Todes alle ihre Erbgüterund ihre Habe für ein Seelgerät vermacht haben. Die Chorfrauen und ihre Nachkommen sollen jährlich bei der Messe und den Vigilien für sie alle beten. Beim Eintritt ihres Todes sollen die Güter mit allen Nutzen, Ehren und Rechten an das Stift übergehen, wie sie es bis zu ihrem Ende besessen haben, ohne Behinderung durch ihre Erben. Außerdem soll es nicht mehr in ihrer Macht stehen, die Güter künftig einer anderen Stelle zuzuwenden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Henne von Rückershausen
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Reinbold Lange und seine Ehefrau Else bekunden, dass sie zum Heile ihrer Seele, der Seelen aller der ihren und aller Gläubigen Seelen dem Stift Immichenhain für den Fall ihres Todes alle ihre Erbgüterund ihre Habe für ein Seelgerät vermacht haben. Die Chorfrauen und ihre Nachkommen sollen jährlich bei der Messe und den Vigilien für sie alle beten. Beim Eintritt ihres Todes sollen die Güter mit allen Nutzen, Ehren und Rechten an das Stift übergehen, wie sie es bis zu ihrem Ende besessen haben, ohne Behinderung durch ihre Erben. Außerdem soll es nicht mehr in ihrer Macht stehen, die Güter künftig einer anderen Stelle zuzuwenden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Henne von Rückershausen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ