Dienstantritt Geschlechtsverwalter Dr. Johann Christian Friedrich Reinhardt, Merseburg
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12579 Nachlass Familie von Bünau, Nr. 0163 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
12579 Nachlass Familie von Bünau
12579 Nachlass Familie von Bünau >> 01 Geschlechtsverwaltung >> 01.03 Geschlechtsverwalter
1786
Enthält u. a.: Schriftverkehr zwischen dem Geschlechtsältesten und dem Geschlechtsverwalter.- Schreiben des Geschlechtsältesten Graf G. von Bünau in Dahlen, 23.10.1785, 10.11.1785 (Übergabe des Geschlechtsarchivs), 25.11.1785, 12.12.1785, Dresden 8.1.1786 (Hauptaufgaben des Geschlechtsverwalters) .- Konzepte der Rückantworten des neuen Geschlechtsverwalters an den Geschlechtsältesten vom 1.11.1785 (erwähnt nicht zum Geschlechtsverband zählende Vetter), 17.11.1785, 3.12.1785.- Konzept eines Schreibens des Geschlechtsverwalters an den ersten Beisitzer Major und Marschkommissar von Bünau in Birka bei Zeitz vom 2.12.1785.- Konzept einer Vollmacht, Kaution Geschlechtsverwalter.- Verhandlung über die kaiserliche Zulassung von Dr. Johann Christian Friedrich Reinhardts vor dem Notar Johann Andreas Hartmann zu Merseburg im Beisein des Vorgängers, Stadtsyndikus Dr. Johann Gottfried Schwoppe, und zweier Merseburger Juristen vom 16. und 18.1.1786 (Adresse des Geschlechtsverwalters, Übernahme der Tätigkeit vom Vorgänger, Dienstverpflichtung des Geschlechtsverwalters, Übernahme der Geschlechtskasse, Übergabe des Geschlechtsarchivs gegen Quittung, Bestätigung durch den Geschlechtsältesten, Vereidigung im Amt des Geschlechtsverwalters mit Eidesformel, Kassenbestand, Übernahme von Schuldobligationen, Handpetschaften).- Bestätigung der Aufgabenübergabe vom alten auf den neuen Geschlechtsältesten, Dahlen, 8.1.1786.- Schreiben des Geschlechstältesten über monetäre Sonderanweisungen vom 24.1.1786.- Konzept mit Antwort des Geschlechtsverwalters an den Geschlechtsältesten vom 28.1.1786.- Konzept eines Schreibens des Geschlechtsverwalters an den Geheimen Finanzrat R. von Bünau in Dresden vom 28.1.1786.- Konzept des Übernahmeprotokolls des Geschlechtsarchivs (Fehlanzeigen, Aktenschrank), unterschrieben vom alten und neuen Geschlechtsverwalter, 14.8.1786.- Bericht des neuen Geschlechtsverwalters über die Kassenübergabe seines Vorgängers vom 30.11.1786.- Erbzinsberechnungen des Geschlechtsverwalters Dr. Schwoppe vom 23.7.1785.- Verpflichtung von Dr. Johann Christian Friederich Reinhardts als Kassenführer des Bünauschen Geschlechts als Ausführung des Geschlechtsältesten vom 10.6.1786.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:27 MEZ