Justizvollzugsanstalt Braunschweig, Abteilung Gifhorn (Bestand)
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NLA WO, 1069 Nds
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.4 Behörden des Landes Niedersachsen (Nds) >> 3.4.14 Rechtspflege >> 3.4.14.4 Justizvollzug
1968-1994
Enthält: Belegungsbücher sonstige Register; Namensverzeichnis
Geschichte des Bestandsbildners: Die Gerichtsgefängnis Gifhorn wurde erstmalig als königlich-preußisches Justizgefängnis im Jahre 1846 erwähnt und befindet sich in Gebäudeteilen vom Schloss in Gifhorn.
Bis zum Jahre 1973 war das damalige Gifhorner Gerichtsgefängnis dem Amtsgericht Gifhorn unterstellt. Seit dem 1. Dezember 1974 ist die Justizvollzugsanstalt Gifhorn eine Abteilung der Justizvollzugsanstalt Braunschweig (Hauptanstalt).
Die Abteilung Gifhorn ist seit 1987 eine Anstalt des offenen Vollzuges und zuständig für den Vollzug von Freiheitsstrafen. Freiheitsstrafen bei Erstvollzug von bis zu vier Jahren, Ersatzfreiheitsstrafen bis zu acht Wochen und Zivil- und Ordnungshaft werden hier vollzogen.
Die JVA Gifhorn wird Ende 2009 aufgelöst. Ihre Aufgaben übernimmt die JVA Braunschweig.
Stand: Juni 2009
Bestandsgeschichte: Seit der Gebietsreform vom 1. Januar 1978 gehört der Landkreis Gifhorn zum Regierungsbezirk Braunschweig. Somit ist das Staatsarchiv Wolfenbüttel ab 1978 für die Aktenüberlieferung der dortigen Landesbehörden zuständig. Das vor 1978 abgeschlossene Schriftgut der JVA Gifhorn befindet sich im Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv in Hannover.
Das beim o.g. Registraturbildner anfallende Schriftgut ist nur bedingt archivwürdig. Vor allem die unterschiedlichen Bücher und Verzeichnisse sind eher für den aktuellen Tagesbedarf von Belang denn von historisch-rechtlichem Interesse. Bei der Archivierung von gefangenenbezogenem Schriftgut der JVA Gifhorn liegt der Schwerpunkt daher auf Belegungs- und Gefangenenbüchern sowie den dazugehörigen Namensverzeichnissen.
Die Akten wurden von Archivoberinspektor Luttmer verzeichnet. Ausnahme: Zg. Nr. 03/2004 wurde von Archivoberinspektor Lohlker verzeichnet.
Stand: Juni 2009
Bearbeiter: Stefan Luttmer (2009)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Geschichte des Bestandsbildners: Die Gerichtsgefängnis Gifhorn wurde erstmalig als königlich-preußisches Justizgefängnis im Jahre 1846 erwähnt und befindet sich in Gebäudeteilen vom Schloss in Gifhorn.
Bis zum Jahre 1973 war das damalige Gifhorner Gerichtsgefängnis dem Amtsgericht Gifhorn unterstellt. Seit dem 1. Dezember 1974 ist die Justizvollzugsanstalt Gifhorn eine Abteilung der Justizvollzugsanstalt Braunschweig (Hauptanstalt).
Die Abteilung Gifhorn ist seit 1987 eine Anstalt des offenen Vollzuges und zuständig für den Vollzug von Freiheitsstrafen. Freiheitsstrafen bei Erstvollzug von bis zu vier Jahren, Ersatzfreiheitsstrafen bis zu acht Wochen und Zivil- und Ordnungshaft werden hier vollzogen.
Die JVA Gifhorn wird Ende 2009 aufgelöst. Ihre Aufgaben übernimmt die JVA Braunschweig.
Stand: Juni 2009
Bestandsgeschichte: Seit der Gebietsreform vom 1. Januar 1978 gehört der Landkreis Gifhorn zum Regierungsbezirk Braunschweig. Somit ist das Staatsarchiv Wolfenbüttel ab 1978 für die Aktenüberlieferung der dortigen Landesbehörden zuständig. Das vor 1978 abgeschlossene Schriftgut der JVA Gifhorn befindet sich im Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv in Hannover.
Das beim o.g. Registraturbildner anfallende Schriftgut ist nur bedingt archivwürdig. Vor allem die unterschiedlichen Bücher und Verzeichnisse sind eher für den aktuellen Tagesbedarf von Belang denn von historisch-rechtlichem Interesse. Bei der Archivierung von gefangenenbezogenem Schriftgut der JVA Gifhorn liegt der Schwerpunkt daher auf Belegungs- und Gefangenenbüchern sowie den dazugehörigen Namensverzeichnissen.
Die Akten wurden von Archivoberinspektor Luttmer verzeichnet. Ausnahme: Zg. Nr. 03/2004 wurde von Archivoberinspektor Lohlker verzeichnet.
Stand: Juni 2009
Bearbeiter: Stefan Luttmer (2009)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
0,9
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ