Vor Bürgermeister und sitzendem Rat der Stadt Werl bekundet Catharine Kykoge, Witwe Hermann Hengstes, für sich und ihren Sohn Wilhelm Erich Hengst, daß sie für 515 Taler (zu je 26 Schillingen) erblich verkauft hat dem Frantzen Langeschedt „ihre Behausung an der Schueler Straße zwischen jetzo Proconsul Hermann Brandis und Johan Veltins Hause belegen, wie solche von Hinrichen Koell und etwan Jurgen Tapperogge und Annen Hombergs an Hermann Hengste erkauft und herbracht“. Von der Kaufsumme sollen den Vormündern von Hermann Hengstes Tochter Catharinen 325, Levi dem Juden 67, Johan von Schwerte 20, Jürgen Alstede 18 Taler bezahlt, der Rest von 85 Talern zu „Bürgermeistern Hermann Brandis Ablöse“ verwendet werde. Bürgermeister und Rat siegeln. Zeugen: Matthey Dhamb, Hermann Schmallenbergh, Jurgen Hake gt. Vollmar, Jurgen und Diderich Hengst, Diderich Hake als Standgenossen und respective Bürger zu Werl, Bewandten und Freunde.

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