Bürgermeister und Räte der Stadt Weil der Stadt entscheiden einen Rechtsstreit zwischen Abt Johann [von Fridingen] und dem Konvent von Bebenhausen und ihrem Mitbürger, Hans Wassertrieb, dem Jüngeren, dahin, dass der Letztere die von einer Stube seines Hauses in den Bebenhauser Hof gemachten Fenster zwar beibehalten, allein dieselben nur zur Gewinnung von Helle, nicht zum Ausschütten und dergleichen benützen dürfe.
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Bürgermeister und Räte der Stadt Weil der Stadt entscheiden einen Rechtsstreit zwischen Abt Johann [von Fridingen] und dem Konvent von Bebenhausen und ihrem Mitbürger, Hans Wassertrieb, dem Jüngeren, dahin, dass der Letztere die von einer Stube seines Hauses in den Bebenhauser Hof gemachten Fenster zwar beibehalten, allein dieselben nur zur Gewinnung von Helle, nicht zum Ausschütten und dergleichen benützen dürfe.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 2280
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Weil der Stadt
1528 Januar 24 (frytag nach sant Sebastians tag)
23,9 x 45,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Weil der Stadt, Stadt
Siegler: Weil der Stadt, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel anhängend
Siegler: Weil der Stadt, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel anhängend
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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