Wenn die Schuldenfalle zuschnappt - Wie die Pleitewelle Privatleute erfasst
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 D033111/104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003 >> Mai 2003
11. Mai 2003
Immer mehr Privatleute gehen pleite: Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Verbraucher-Insolvenzen allein in Baden-Württemberg verdoppelt - auf über 5.100.
Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen, denn immer mehr Haushalte leben knapp am Existenzminimum. Hauptgrund ist die steigende Arbeitslosigkeit, Wer seinen Job verliert, kommt mit seinem Kredit nicht nach. Auch Rechnungen werden nicht bezahlt, und wer mit der Miete in Rückstand kommt, fliegt aus der Wohnung.
Für die Gerichtsvollzieher wird es immer schwieriger, Forderungen einzutreiben, denn bei vielen Familien ist einfach nichts mehr zu holen.
Dafür kommen die Schuldnerberatungen mit der Arbeit kaum nach. Wer in Mannheim einen Termin bei der Schuldnerberatung will, muss fast ein Jahr darauf warten.
SWR1-Reporter Martin Gärtner hat einen Gerichtsvollzieher bei der Arbeit begleitet. Mit verschuldeten Familien sprach er über deren Notlagen. In seiner Sendung gibt die Schuldnerberatung Tipps, wie man sich vor unseriösen Schuldenregulierern schützt und es schaffen kann, dank neuer gesetzlicher Regelungen innerhalb von sechs Jahren die Schulden komplett loszuwerden. (SWR-PR-Text)
Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen, denn immer mehr Haushalte leben knapp am Existenzminimum. Hauptgrund ist die steigende Arbeitslosigkeit, Wer seinen Job verliert, kommt mit seinem Kredit nicht nach. Auch Rechnungen werden nicht bezahlt, und wer mit der Miete in Rückstand kommt, fliegt aus der Wohnung.
Für die Gerichtsvollzieher wird es immer schwieriger, Forderungen einzutreiben, denn bei vielen Familien ist einfach nichts mehr zu holen.
Dafür kommen die Schuldnerberatungen mit der Arbeit kaum nach. Wer in Mannheim einen Termin bei der Schuldnerberatung will, muss fast ein Jahr darauf warten.
SWR1-Reporter Martin Gärtner hat einen Gerichtsvollzieher bei der Arbeit begleitet. Mit verschuldeten Familien sprach er über deren Notlagen. In seiner Sendung gibt die Schuldnerberatung Tipps, wie man sich vor unseriösen Schuldenregulierern schützt und es schaffen kann, dank neuer gesetzlicher Regelungen innerhalb von sechs Jahren die Schulden komplett loszuwerden. (SWR-PR-Text)
0:25:40; 0'25
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Thema heute: Baden-Württemberg
Grimm, Matthias
Knoch, Berthold
Mährling, Bernd
Mannheim MA
Arbeitslosigkeit
Armut
Berufswelt; Gerichtsvollzieher
Familie
Gesetzgebung
Kredit
Verschuldung: Schuldnerberatung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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