Abschied: Georg Kheim
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 4972
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1620 November 26
Regest: Bürgermeister und Rat der fürstl. pfalzgräfischen Stadt Gundelfingen bekennen: Weil Wolfgang Wilhelm Pfalzgraf bei Rhein usw., der Landesfürst, in Gundelfingen nur noch seine eigene Religion exerzieren lassen will, so gedenkt Georg Kheim, Seegenschmied (= Sensenschmied), sich samt den Seinigen zu Erhaltung und Übung seiner erkannten und bekannten Religion augsburgischer Confession anderswohin zu begeben. Man hätte den Georg Kheim gern länger in dem Bürgerrecht haben wollen. Auf seinen Wunsch wird er jedoch aus seinen bürgerlichen Eidespflichten entlassen. Er hat sich, solang er Bürger in Gundelfingen war, eines ehrbaren Handels und Wandels, friedlichen und schiedlichen Lebens beflissen und alles, was einem Bürgersmann zusteht, gehorsam und treu geleistet.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt 23. Mai 1621.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt 23. Mai 1621.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Insigel der Stadt Gundelfingen
Siegel (Erhaltung): in Holzkapsel vorhanden
Bemerkungen: vgl. dazu Gottfried Maier: Alt-Reutlinger Familien I S. 31
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): in Holzkapsel vorhanden
Bemerkungen: vgl. dazu Gottfried Maier: Alt-Reutlinger Familien I S. 31
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ