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Die von den Franzosen nach Paris gebrachten Kunst– und wissenschaftlichen Gegenstände sowie deren Rückführung Vol. II
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AA 0635 Generalgouvernement vom Nieder- und Mittelrhein (AA 0635)
Generalgouvernement vom Nieder- und Mittelrhein (AA 0635) >> 2. Generalgouvernement vom Nieder- und Mittelrhein >> 2.2. I. Sektion: Generalia und allgemeine Verwaltung >> 2.2.3. Forderungen an Frankreich
1801, 1814–1818
Enthaeltvermerke: Gemälde, u.a. Rubens, Hl. Petrus; Verzeichnis der aus der St. Lambertkirche in Lüttich geraubten Gemälde; Text des Waffenstillstands vom 3. Juli 1815 in Meudon; Bemühungen um die von Tranchot aufgenommene Karte der vier linksrheinischen Departements (mit Schreiben des französischen Kriegsministers an den Präfekten des Roerdepartements vom 20 fructidor IX = 7. Sept. 1801); Verzeichnisse von zurücktransportierten Gemälden, auch aus der Düsseldorfer Galerie, und anderer Gegenstände; Verzeichnis von Porzellanen, die sich aufdie Familie Bonaparte beziehen, in der Manufaktur von Sèvres im Juli 1815; Verzeichnis von zwischen dem 16. und 19. Februar 1807 aus der Kirche zu Naugard in Pommern weggenommenen Denkmäler; Verzeichnisse von beschädigten und verschleppten Büchern der Hofbibliothek zu Düsseldorf; Reklamation des Haupts des hl. Appollinaris durch die Pfarrkirche von Remagen; Rückgabe von Säulen aus dem Aachener Dom, Abgüsse aus dem Pariser Antikenkabinett für die Stadt Aachen; Übersendung von zwei Kisten mit den Katastern des Rhein–Mosel–, Saar– und Roerdepartements sowie von Papieren, die sich auf Schifffahrt, Brücken und Wege beziehen; Liste von zurückgegebenen Büchern.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Provinz Kleve und Berg; Bl. 217–227 (alte Zählung) fehlen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.