Strafverfahren gegen 51 Teilnehmer an den bewaffneten Unruhen in Bernkastel am 26. November 1848 zur Durchsetzung des Steuerverweigerungsbeschlusses und das Weiterbestehen der vertagten Nationalversammlung in Berlin
Vollständigen Titel anzeigen
I. HA Rep. 84a, Nr. 50291
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.02 Revolution 1848/49 >> 04.03.02.01 Revolutionäre Aktionen. Einzelne Landesteile >> 04.03.02.01.06 Rheinprovinz
1848 - 1856
Enthält u. a.:
- Urteil des Appellationsgerichtshofes in Köln gegen Peter Joseph vor allem Winzer, Handwerker, Coblenz und 50 andere vom 24. April 1849
- Anklageschrift des Generalprokurators beim Rheinischen Appellationsgericht gegen 11 Teilnehmer, Mai 1849
- Begnadigungsgesuche; dabei: Auszüge aus den Untersuchungsakten.
- Urteil des Appellationsgerichtshofes in Köln gegen Peter Joseph vor allem Winzer, Handwerker, Coblenz und 50 andere vom 24. April 1849
- Anklageschrift des Generalprokurators beim Rheinischen Appellationsgericht gegen 11 Teilnehmer, Mai 1849
- Begnadigungsgesuche; dabei: Auszüge aus den Untersuchungsakten.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:35 MESZ
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- 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) (Gliederung)
- 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) (Gliederung)
- 04.03.02 Revolution 1848/49 (Gliederung)
- 04.03.02.01 Revolutionäre Aktionen. Einzelne Landesteile (Gliederung)
- 04.03.02.01.06 Rheinprovinz (Gliederung)