Allgemeiner Schriftwechsel betreffend die Freilassung Buttmanns und die Spruchkammer (Band 3)
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Nachlass Buttmann, Rudolf 231
K V 41-61
Nachlass Buttmann, Rudolf
Nachlass Buttmann, Rudolf >> Nachlässe >> Nachlass Buttmann, Rudolf >> 10. Spruchkammerverfahren gegen den Nachlaß Rudolf Buttmann
1948-1949
Enthält: 41. Die Spruchkammer Starnberg an Rechtsanwalt (Alletag?) vom 21.12.1948: Gebühr für das Protokoll; 42. Ministerialdirektor Ritter von Lex an Karoline Buttmann vom 28.12.1948: Bedauert das Urteil, seine und Dr. Hofmanns Zeugenaussagen sind falsch wiedergegeben; 43. Karoline Buttmann an Kirchenpräsident Niemöller vom 16.1.1949: Enttäuschung über den Spruchkammerbescheid, führt ein Beispiel für die Fehlinterpretation der Konkordatsbemühungen Buttmanns an; 44. Dr. A. Hartmann an Karoline Buttmann vom 20.1.1949: Dankt für die Übersendung des Schriftsatzes des Rechtsanwalts (Alletag?), schickt eine Ausarbeitung zur Verwendung im Plädoyer des Rechtsanwalts und einen Artikel über das Konkordat aus dem 'Rheinischen Merkur' (dieser fehlt); 45. Abschrift des Schreibens von Kirchenpräsident Niemöller an Karoline Buttmann vom 21.1.1949: Niemöller zu weiterer Mitarbeit bereit; 46. Karoline Buttmann an Dr. W. Conrad vom 25.1.1949: Bericht über den Fall Bering, beklagt die mangelnde Würdigung kirchlicher Zeugnisse durch die Spruchkammer (Brieffragment; Bl. 1 fehlt); 47. Ministerialdirektor Ritter von Lex an Karoline Buttmann vom 25.1.1949: Bemüht sich um einen baldigen Termin für die Berufungsverhandlung; 48. Dr. A. Hartmann an Karoline Buttmann vom 26.1.1949: Schickt den Spruchkammerbescheid und den Schriftsatz des Rechtsanwalts zurück, längere Ausführungen über die Ausbildung des jüngsten Sohnes von Karoline Buttmann; 49. Ders. an Karoline Buttmann vom 9.2.1949: Sendet einen Zeitungsartikel über das Reichskonkordat (dieser fehlt); 50. Ministerialdirektor Ritter von Lex an Karoline Buttmann vom 14.2.1949: Hat mit dem Staatsministerium für Sonderaufgaben wegen der Berufung gesprochen; sie darf sich im Fall des Scheiterns an ihn wenden; 51. Buchhändlerin G. Müller an Karoline Buttmann vom 11.3.1949: Bücherverkauf; 52. Dr. A. Hartmann an Rechtsanwalt (Alletag?) vom 17.3.1949: Übersendung der Stellungnahme und der eidesstattlichen Aussage; 53. Ders. an Karoline Buttmann vom 14.3.1949: Bereit zu schriftlicher und mündlicher Zeugenaussage bei der Berufungsverhandlung, erbittet dazu nochmals seine früher niedergeschriebenen Darlegungen; 54. Prälat Georg Meixner an Karoline Buttmann vom 8.4.1949: Freut sich über den günstigen Ausgang der Berufungsverhandlung; 55. Kirchenrat Rusam an Karoline Buttmann vom 9.4.1949: Landesbischof Meiser dankt für die Mitteilung über den günstigen Ausgang der Berufungsverhandlung; 56. Ministerialdirektor Ritter von Lex an Karoline Buttmann vom 14.4.1949: Freut sich über den günstigen Ausgang der Berufung; 57. Ders. an Karoline Buttmann vom 2.6.1949: Dankt für die Übersendung des Spruchs der Berufungskammer, hat im Staatsministerium für Unterricht und Kultus um rasche Erledigung der Pensionsfrage gebeten; 58. Ders. an Karoline Buttmann vom 5.7.1949: Erfuhr im Staatsministerium für Unterricht und Kultus, daß die Witwenpension "aus der Gruppe eines Bibliothekars" gewährt werde; das Finanzministerium muß die Sache noch bearbeiten; 59. Dr. A. Hartmann an Karoline Buttmann vom 24.7.1949: Spricht von "2. Entnazifizierung" in der Frage der Bezüge und Pensionen; keine Rechtsgrundlage, sondern Willkür; Ministerialdirektor Ritter von Lex habe wohl Buttmanns Einstufung als Abteilungsdirektor im Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchsetzen können; rät zu persönlicher Vorsprache beim Staatsministerium der Finanzen und gibt Hinweise über das Verhalten gegenüber den Referenten, evtl. Beitritt zum Beamtenschutzbund; 60. Ministerialdirektor Ritter von Lex an Karoline Buttmann vom 17.8.1949: Das Staatsministerium der Finanzen wird eine Pension in Höhe von 80% der Pension einer Bibliotheksdirektorswitwe gewähren; 61. (Undatiert) Ministerialdirektor Ritter von Lex an Karoline Buttmann: Will in einem Schreiben an die Bayerische Staatsbank nichts über die Einstufung von Karoline Buttmann als "Mitläuferin" mitteilen; Karoline Buttmanns Notizen über Materialien für den Rechtsanwalt (Alletag?; handschriftlich, 5 lose Bl.); Aufzeichnungen von Dr. A. Hartmann über die Jugendamnestie (handschriftlich, 4 S.)
Akten
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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