Staatliches Fischereiamt Bremerhaven (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
6.49
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 6. Besondere staatliche Stellen mit Zuständigkeit in Bremen >> 6.8. Häfen, Schifffahrt, Verkehr und Post
1962 - 2008
Geschichte des Bestandsbildners: Am 1. August 1949 ist das Staatliche Fischereiamt in Bremerhaven aufgrund einer Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen und der Freien Hansestadt Bremen errichtet worden. Da Bremen für die Unterbringung des Amtes zuständig ist, wurde Bremerhaven mit seiner zentralen Lage an der Küste beider Länder als Sitz der Behörde gewählt. Die fachliche Aufsicht hat in Niedersachsen das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Hannover, in Bremen der Senator für Wirtschaft, Technologie und Außenhandel in Bremen. Das Amt hat die Aufgabe, alle Maßnahmen der Fischereiverwaltung und der Fischereiaufsicht in den Küstengewässern der beiden Länder nach den Bestimmungen der nationalen und internationalen Fischereivorschriften durchzuführen.
Bestandsgeschichte: Abgeliefert wurden im Frühjahr 2018 Einzelfallakten zur Fischereiförderung in Bremerhaven. Ein ausführlicher Sach- und Einzelfallaktenbestand liegt im Staatsarchiv Stade (NLA ST Rep. 108).
Bestandsgeschichte: Abgeliefert wurden im Frühjahr 2018 Einzelfallakten zur Fischereiförderung in Bremerhaven. Ein ausführlicher Sach- und Einzelfallaktenbestand liegt im Staatsarchiv Stade (NLA ST Rep. 108).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
08.04.2025, 00:55 MESZ