Klage der Kaufhändler Jakob Simon und Johan Heymerinck in Amsterdam ./. die Kinder des + Wandschneiders Johan von Öseden. Kläger verlangen Erstattung von Geldern, die der Vater der Beklagten für die Kläger von Jakob Goesens (Goisman) in Ochtrup eingezogen, aber angeblich nicht abgeliefert hat.
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B-C Civ, 2042
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1638) 1640 - 1648
Darin: Anlage (Abschrift): 23.4. 1638. Bürgermeister und Rat in M. bestellen für Anna Katharina und Elisabeth, Töchter (2) der + Eheleute Johan von Oeseden und Elsabe Varvicks zu Vormündern Henrich Meinertz v.R.w. und Wilhelm von Oeseden und Johan Wilckinghoff v.S.w. Nach dem Tode des Wilhelm v. Oeseden wird i. J. 1639 Henrich Stael bestellt.
Enthält: Erwähnt werden die Kaufherren Klaus Cornelissen und Martin Kodde in Amsterdam; Witwe Lukas Oesen; Henrich Hülshorst; Notar Rudolf Rokelose; Christian Weninckhoff; Friedrich Hesselman; Dietrich Reppelmundt, Gograf zum Sandwelle; ferner aus Ochtrup: Leutnant Hans (?) von Selm und dessen Schwiegersohn Oese Ostkotten; M. Dieterich Buschhoff; Johan Kock; Dieterich Klepping. Stiefvater der Beklagten ist Henrich Pottgiesser.
Enthält: Erwähnt werden die Kaufherren Klaus Cornelissen und Martin Kodde in Amsterdam; Witwe Lukas Oesen; Henrich Hülshorst; Notar Rudolf Rokelose; Christian Weninckhoff; Friedrich Hesselman; Dietrich Reppelmundt, Gograf zum Sandwelle; ferner aus Ochtrup: Leutnant Hans (?) von Selm und dessen Schwiegersohn Oese Ostkotten; M. Dieterich Buschhoff; Johan Kock; Dieterich Klepping. Stiefvater der Beklagten ist Henrich Pottgiesser.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:45 MEZ